Hamburg (dpa/lno). Alle drei Jahre gibt es in Hamburg das Fotofestival Triennale der Photographie. Unter einem Thema, konzeptioniert von einer wechselnden künstlerischen Leitung, sind zahlreiche Ausstellungen zu sehen.

Mark Sealy wird künstlerischer Leiter der 9. Triennale der Photographie vom 4. Juni bis 30. September 2026 in Hamburg. Der in London ansässige Kurator konnte mit seinem Konzeptvorschlag „Love, Alliance and Infinity in the Face of the Other“ überzeugen und übernimmt die Verantwortung für das Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm des international renommierten Fotofestivals, teilte die Hamburger Kulturbehörde am Dienstag mit. Bereits im Sommer 2025 werde ein internationales Symposium den Auftakt des Festivals bilden und einen ersten inhaltlichen Einblick in das Ausstellungsprogramm bieten.

„Mit Mark Sealy haben wir einen renommierten Kurator und Autor gewonnen, dessen jahrzehntelanger Einsatz für soziale Gerechtigkeit und politische Veränderung wegweisend ist“, sagte Dirk Luckow, Intendant der Deichtorhallen. Sealy habe sich vor allem für die Dekolonisierung des westlichen Blicks und die Förderung marginalisierter Stimmen in der internationalen Fotografie eingesetzt. Als Direktor von Autograph ABP (Association of Black Photographers) ist Sealy seit 1991 verantwortlich für die Initiierung und Durchführung zahlreicher Ausstellungen, Residenzprojekte und Publikationen.