Lübeck. Fans der Sea Devils müssen in dieser Football-Saison viel reisen. Fünf der sechs Heimspiele finden nicht in der Hansestadt statt. Das Team sehen die Verantwortlichen trotz Umbruchs gut gerüstet.

Die Hamburg Sea Devils stehen vor einer außergewöhnlichen Saison in der European League of Football. So warten in den kommenden Monaten nicht nur große sportliche Herausforderungen auf die stark veränderte Mannschaft unter dem neuen Head Coach Matt Johnson. Obwohl das Team laut Spielplan sechs Heimspiele in der Hauptrunde bestreitet, tritt es lediglich am 14. Juli im Volksparkstadion gegen Rhein Fire zu einer Partie in der Elbmetropole an. Die Umzüge des Clubs sind nötig geworden, weil es in Hamburg an einer regelmäßig zur Verfügung stehenden Spielstätte mangelt.

Trotz der Umstände zeigte sich Sportdirektor Miguel Boock zuversichtlich. „Wir können mitspielen und haben sehr gute Arbeit geleistet in der Off-Season. Wir wollen den Titel holen, wollen aber auch von Woche zu Woche denken“, betonte er am Dienstag in Lübeck vor der Auftaktpartie am Sonntag bei den Prag Lions. Das Team aus Tschechiens Hauptstadt ist am 16. Juni wiederum Gast im Stadion an der Lohmühle. Die weiteren vier Heimspiele finden am 2. Juni im Bremer Weserstadion gegen die Paris Musketeers sowie am 28. Juli gegen die Frankfurt Galaxy und am 18. August gegen die Cologne Centurions jeweils in der Heinz von Heiden Arena in Hannover statt. Am 24. August wiederum treten die Hamburger in der kroatischen Stadt Sibenik als Gastgeber gegen ELF-Neuling Madrid Bravos an.

„Natürlich ist es schön, vor Heimkulisse zu spielen“, sagte Boock mit Blick auf das Programm für die Mannschaft. „Aber Football kann überall gespielt werden und unser Hauptfokus ist es, den Sieg einzufahren.“