Scharbeutz (dpa/lno). Zweigeteiltes Wetter in Deutschland: Während im Saarland die Flüsse über die Ufer treten, genießen die Menschen im Norden ein meist sonniges Pfingsten. Einige trauen sich auch in die Ostsee.

Volle Autobahnen, volle Promenaden und Trubel an den Stränden. Im Gegensatz zum Saarland oder zu Rheinland-Pfalz, wo die Menschen gegen Überflutungen kämpfen mussten, war es im Norden über Pfingsten meist sonnig.

An der Küste konnten Urlauber und Tagesgäste etwa an der Lübecker Bucht die Pfingsttage genießen. Zwar kamen ab und zu auch Wind oder Wolken auf, aber immer wieder zeigte sich über weite Strecken die Sonne und lockte die Menschen an die Strände oder gar ins Wasser. Am Sonntag zeigte das Thermometer der DLRG in Timmendorfer Strand immerhin 16 Grad Wassertemperatur an. Überall an den Stränden der Lübecker Bucht wagten sich einige mutige Urlauber ins Wasser und trotzten den Wellen.

Die meisten Gäste nutzten das schöne Wetter aber für Spaziergänge am Strand oder auf den Promenaden. Viele Strandkörbe blieben noch leer oder wurden nach Angaben der Vermieter nur stundenweise gemietet.

Für den späteren Verlauf des Pfingstmontages erwartete der Deutsche Wetterdienst aber auch schlechteres Wetter in Hamburg und Schleswig-Holstein. Ab Mittag werde es vor allem im Süden gebietsweise starke Gewitter mit Starkregen geben. Auch mit kleinkörnigem Hagel müsse gerechnet werden.