Hamburg (dpa/lno). An Rechenspielen zum Thema Aufstieg will sich St. Paulis Johannes Eggestein nicht beteiligen. Viel wichtiger ist das nächste Spiel am Samstag beim KSC. Dort soll wieder eine besondere Kraft wirken.

Johannes Eggestein hat zu den Rechenspielen um den möglichen Aufstieg des Zweitliga-Spitzenreiters FC St. Pauli in die Fußball-Bundesliga seine eigene Meinung: „Wenn wir es geschafft haben, ist es soweit“, sagte der 25-jährige Angreifer am Mittwoch bei einer Medienrunde auf dem Trainingsgelände. Allein fünf Kamerateams hatten sich an der Kollaustraße eingefunden, um die Vorbereitung der Kiezkicker auf das Auswärtsspiel am Samstag (20.30 Uhr/Sky und Sport1) beim Karlsruher SC zu verfolgen. Auch zahlreiche Fans standen am Rand des Trainingsplatzes.

Fünf Punkte Vorsprung hat die Mannschaft von Trainer Fabian Hürzeler auf den Tabellenzweiten Holstein Kiel, deren elf sind es auf die Düsseldorfer Fortuna, die aktuell noch vor St. Paulis Stadtrivalen Hamburger SV auf dem Relegationsrang steht. „Wir haben uns den Vorsprung verdient, aber wir müssen ihn auch über die Zeit bringen. Deshalb werden wir jetzt keine lauten Töne spucken“, sagte Eggestein und ergänzte: „Als Sportler wissen wir, wie eng die Spiele sind.“

Den KSC bezeichnete der Offensivmann als „aktuell eine der besten Mannschaften der Liga“. Bei den Badenern werden die Hamburger ohne den Innenverteidiger Eric Smith sowie Mittelfeldmann Connor Metcalfe auskommen müssen. Der Schwede und der Australier hatten am vergangenen Wochenende beim 2:1 gegen den SC Paderborn jeweils die fünfte Gelbe Karte gesehen.

Sorgen bereitet das Johannes Eggestein nicht: „Wir haben eine gute taktische Basis als Mannschaft.“ Auch die Spieler aus der zweiten Reihe wüssten immer was zu tun ist, wenn sie gefordert werden. Für Eggestein ist das ein großes Plus im Aufstiegsrennen: „Das macht uns aus und macht uns stark.“