Lübeck (dpa/lno). Sportlich kämpft der VfB Lübeck gegen den Abstieg. Zudem stehen an der Spitze des Vorstandes Veränderungen an.

Fußball-Drittligist VfB Lübeck wird den Vertrag mit dem Vorstandsvorsitzenden Christian Schlichting nicht verlängern. Das teilte der Club am Mittwoch mit. Man habe sich „gemeinsam dazu entschieden“, die Zusammenarbeit zum Saisonende zu beenden. Schlichting ist seit dem 1. Januar 2022 Vorstandsvorsitzender bei den Norddeutschen und stieg im vergangenen Sommer mit dem Verein in die 3. Liga auf.

Hauptgrund für das Ende der Zusammenarbeit seien zeitliche Gründe, hieß es in der Pressemitteilung der abstiegsbedrohten Schleswig-Holsteiner. „Uns allen ist diese Entscheidung schwergefallen und wir danken Christian für die ausgezeichnete Zusammenarbeit in den letzten Jahren“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Rehder.

Der Club sucht nun einen Nachfolger. „Wir führen zurzeit intensive Gespräche über eine optimale Nachfolge für Christian Schlichting. Bereits heute ist klar, dass wir eine externe Lösung anstreben, welche Erfahrung, Leidenschaft für unseren Traditionsverein und Professionalität vereint“, sagte Timo Neumann, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates.