Hohenwestedt (dpa/lno). Geldinstitute ziehen sich langsam von vielen Standorten zurück. In Hohenwestedt investiert die Förde Sparkasse dagegen in einen Neubau. Die Sparkasse selbst will nur einen Teil des Gebäudes nutzen.

Die Förde Sparkasse investiert rund zehn Millionen Euro in Hohenwestedt (Kreis Rendsburg-Eckernförde) in einen Neubau. Das bisherige Finanzzentrum im Ortskern schließt daher am Freitag, wie die Förde Sparkasse am Mittwoch mitteilte. Während der rund zweijährigen Bauzeit ziehe die Filiale in die nahe gelegenen ehemaligen Räume der HypoVereinsbank.

Der Neubau soll neben Beratungsräumen, einem SB-Bereich und Kundenschließfächern auch Platz für eine weitere Gewerbenutzung bieten. In den beiden Obergeschossen entstehen Wohnungen. Die Tiefgarage mit 14 Stellplätzen werde auch Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge bieten. Der Vorstandvorsitzende der Förde Sparkasse, Götz Bormann, nannte das Projekt eine „Leuchtturm-Investition im ländlichen Raum“. Hohenwestedt mit seinen rund 5400 Einwohnern sei auch weiterhin ein wichtiger Standort.