Bremen (dpa/lno). Sie sind klein, wendig, schnell und haben einen geringen Tiefgang. Die Boote der 8,9-Meter-Klasse der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger leisten bei Seenot schnelle Hilfe.

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) will zwei in den vergangenen Monaten in Dienst gestellte Seenotrettungsboote der 8,9-Meter-Klasse an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste taufen. Die Namen sollen erst bei den Feiern am Samstag in Laboe und am Sonntag in Burgtiefe auf Fehmarn bekannt gegeben werden, wie die DGzRS mit Sitz in Bremen am Dienstag mitteilte. Es handele sich um die siebte und achte Einheit dieser Bootsklasse. Stationiert werden die beiden Boote an den Stationen Kiel-Schilksee und Fehmarn.

Das von der finnischen Werft Arctic Airboats zusammen mit der DGzRS entwickelte Vollkunststoffboot wird an Freiwilligen-Stationen eingesetzt. Es ist 8,9 Meter lang, 3,0 Meter breit und hat einen Tiefgang von 65 Zentimetern. Es verfügt über je zwei 200-PS-Außenbordmotoren. Die Manövrierfähigkeit der etwa 38 Knoten (ca. 70 km/h) schnellen Einheit ist den Angaben zufolge vergleichbar mit Festrumpfschlauchbooten. Dabei ist es deutlich robuster, wartungsärmer und geräumiger.