Hamburg (dpa/lno). Für Sportvorstand Jonas Boldt ist das Kernziel, in den verbleibenden Spielen auf den Relegationsrang zurückzukehren. In den Krisenmodus verfällt der Hamburger SV trotz Tabellenplatz vier nicht.

Angesichts von sieben Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz nimmt Fußball-Zweitligist Hamburger SV die erneute Teilnahme an der Relegation immer deutlicher ins Visier. „Wir haben Platz zwei nicht aus den Augen verloren, sind aber auch nicht naiv“, sagte Sportvorstand Jonas Boldt in einem Gespräch mit Hamburger Medien: „Wenn man einen Rückstand eigentlich aufholen will, den Rückstand aber vergrößert hat und den Tabellenplatz drei verliert, dann ist es jetzt erst einmal das Kernziel, den Platz zurückzuerobern. So überheblich sind wir nicht, dass wir sagen, wir haben die Tabelle nicht im Kopf.“

Aber auch nach dem 1:1 bei der SpVgg Greuther Fürth und dem Abrutschen auf den vierten Tabellenplatz verfällt der Club nicht in den Krisenmodus. Seine Grundstimmung sei positiv, sagte Boldt. „Auf jeden Fall“, betonte der 42-Jährige.

Das Spiel in Fürth sei kein schlechtes gewesen. „Wir waren einfach nicht entschlossen genug, um das Ergebnis auf unsere Seite zu ziehen. Darauf bauen wir auf. Das gibt uns definitiv Hoffnung und Aufschwung für die nächsten entscheidenden Wochen“, sagte Boldt. Am Samstag (13.00 Uhr/Sky) empfangen die Hanseaten den 1. FC Kaiserslautern. Zwei Wochen später kommt der Tabellenzweite Holstein Kiel ins Volksparkstadion.