Themen: Bezirksamtsleiter gerät unter Druck +++ Der miese Handel mit Schrotthäusern +++ Informatik wird Pflichtfach

Das ist grüne Diktatspolitik

13. März: „Stavenhagenhaus-Café: Bezirksamtsleiter gerät unter Druck. Die Kritik an Michael Werner-Boelz (Grüne) nimmt zu. CDU und Gastronomin klagen sein Vorgehen an“

Das ist nicht das erste Mal, dass sich der grüne Bezirksamtsleiter durch seine selbstherrliche Art hervortut. Ein anderes Beispiel ist die Bebauung des Dieckmoors, wobei ökologisch wertvolle Flächen vernichtet werden. Um jegliche Diskussionen zu verhindern, hat er diese Pläne gleich vom Senat evozieren lassen. Ein anderes Beispiel, von dem auch das Hamburger Abendblatt berichtete, war sein umstrittener Plan, die Otto-Wels-Straße am Stadtpark für den Durchgangsverkehr zu sperren. Weiterhin will er Anwohnerparken im ganzen Bezirk durchsetzen und den Bau von Einzelhäusern verbieten. Das ist grüne Diktatspolitik.

Dietlind Thiessen

Am Wähler vorbei entschieden

11. März: Leitartikel: „Dagegen-Land. Sternbrücke, Flughafen, U 5 … Ständiges stures Neinsagen verhindert gute Politik“

Man ist schon ein wenig erstaunt, regieren davon abhängig zu machen, ob eine Brücke umgestaltet bzw. abgerissen, Straßen verengt etc. werden sollen. Wenn dann noch die Mobilitätswende als Grund hinzugezogen wird, sollte schon in einer Kommune der Bürger ein Wort mitreden dürfen. Den Altonaer Bahnhof quasi stillzulegen für einen völlig abgelegenen Diebsteich oder die Reventlowstraße für eine Veloroute zu sperren, wo ohnehin die Parkstraße schon seit Monaten gesperrt ist, da sind die Bürger schon gefragt. Regierende sind eben nicht immer die weisesten, sondern neigen auch an den Wählern vorbei zu entscheiden. Siehe jetzt auch das Abstimmen über das Gender Volksbegehren in die Sommerpause zu verlegen.

Heiko Felter, Hamburg

Anzahl der Flieger halbieren

Ach Herr Iken, was für ein Vergleich ist das: diese Europameisterschaft und die nicht erwähnte schlechte Luft durch die zu vielen Flieger im Jahr für die Hamburger Bürger? Denn dieser tägliche Fluglärm und Dreck ist seit zig Jahren allein wegen der Bürgergesundheit abzulehnen, zumal unser krankes Klima durch die Fliegerei schon empfindlich genug gestört wurde, wie man weiß. Also raus aus unserer bewohnten Stadt und die jetzige Masse der Flieger halbieren. Nur so helfen wir unserem Klima und damit den netten Menschen in Hamburg!

Karin Wagner

Diese unfähige Leute entlassen

12. März: „Pistorius räumt ein: Auch Luftwaffenchef machte Fehler. In geheimer Sitzung berichtet der Verteidigungsminister über die Spähaffäre bei der Truppe. Dabei wird klar, dass die Panne größer als bekannt ist“

Wenn Herr Pistorius sagt, er werde Putin nicht auf den Leim gehen und seine besten Offiziere nicht entlassen, wirft das ein bezeichnendes Licht auf die Qualität der Bundeswehr. Wer über ungenügend gesicherte Netzwerke so unbedarft und belanglos über Möglichkeiten des Tauruseinsatzes in der Ukraine ohne direkte Beteiligung der Bundeswehr schwatzt, hat sich selbst als führender Offizier disqualifiziert. Wie schon früher scheinen auch heute die besten Offiziere nicht immer die hellsten Kerzen auf der Bundeswehrtorte zu sein. Der Verteidigungsminister sollte deshalb – auch um ein Zeichen nach innen zu senden – diese unfähigen Leute schnellstens entlassen.

Michael Pistorius, Hamburg

So darf nicht mit uns umgehen

12. März: „Nächster Lufthansa-Streik – wieder Dutzende Flugausfälle in Hamburg. Nach dem Bodenpersonal sind jetzt die Flugbegleiter zum Ausstand aufgerufen. Was die Gewerkschaft UFO für sie fordert – und was die Airline bietet“

Die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen haben es langsam satt, ständig mit Streiks bei der Lufthansa konfrontiert zu werden. Es kann nicht angehen, dass diese auf unseren Rücken ausgetragen werden, letztendlich sind wir auch Kunden der Lufthansa und so darf man nicht mit uns umgehen. Es ist an der Zeit, dass die Beschäftigten vernünftig entlohnt werden und es nicht immer wieder zu Streiks kommen muss. Bei den Verhandlungen sollte von Anfang an – ohne Streik – ein Ergebnis, das für beide Seiten akzeptabel ist, erreicht werden.

Bernd Mucksfelde

Andauernde Planungsmängel

9. März: „Informatik wird Pflichtfach – genug Lehrer? Vom Schuljahr 2025/26 an sollen alle Hamburger Schüler Unterricht bekommen. Linke kritisiert auch fehlende Ausstattung“

Als ausgebildeter Mathematiklehrer habe ich bereits in den 1970-er Jahren an einem Wandsbeker Gymnasium Inhalte der damals neuen Informatik zunächst in den Mathematik-Unterricht eingebracht, dann zusammen mit anderen Lehrkräften in den 1980-er Jahren in Hamburg einen Lehrplan für das Fach Informatik entwickelt und am damaligen Institut für Lehrerfortbildung (IfL) Fortbildungskurse für dies neue Fach gegeben. Ich war damals so blauäugig, zu hoffen, dass ich höchstens fünf Jahre vorübergehend dieses Fach unterrichten müsste, bis dann fertig an der Universität ausgebildete Lehrer mich ersetzen könnten – aber mehr als 20 Jahre habe ich alleine Informatik an meiner Schule in Wahlkursen in der Mittelstufe und in Grundkursen in der gymnasialen Oberstufe unterrichtet, weil Hamburg nicht in der Lage war, eine Prüfungsordnung für Informatiklehrer zu erstellen und deshalb kein ausgebildeter Nachwuchs in die Schulen kam. Mit Betrübnis muss ich nun lesen, dass auch jetzt, im dritten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts, in Hamburg immer noch ein erheblicher Mangel an Informatik-Lehrkräften herrscht. Schade um die Mädchen und Jungen, die dieses wichtige Fach in der Schule belegen wollen, es aber wegen seit Jahrzehnten andauernder Planungsmängel nicht können.

Jörg Beleites, Hamburg

Ganz schnell Lücke schließen

11. März: „Der miese Handel mit Schrotthäusern. Betrüger profitieren von Schlupflöchern im Gesetz. Minister Buschmann will gegensteuern“

Es ist wohl nur in Deutschland möglich, dass über Jahre Straftäter aller Herren Länder sich Grund- und Wohneigentum unter den Nagel reißen und auch noch betrügerisch damit umgehen. Dass die Politik bei der herrschenden Wohnungsnot erst jetzt überlegt dagegen vorzugehen, macht mich als Bürger fassungslos. Ich war selbst einmal eher zufällig bei einer Zwangsversteigerung und hatte mich schon gewundert, wer in diesem Fall Haus und Grundstück erwarb (dem Anschein nach war der Erwerber mittellos und sehr offenbar ein Strohmann). Bitte ganz schnell diese Lücke schließen. Vielleicht sollte man sich auch an unserem Nachbarland Polen ein Beispiel nehmen, die kein Land an Ausländer verkaufen.

Christian Ernst

Nein danke

11. März: „Hör jetzt auf zu lästern, Bursche. Komiker Oliver Pocher schonte seine notorische Ex Amira auch in Hamburg nicht“

Diesem sogenannten Komiker einen derart großen Beitrag zu widmen ist schlichtweg ein Skandal. Es gibt sicherlich viele andere Veranstaltungen, die es Wert sind, darüber zu berichten. Dem geneigten Leser aber einen solchen Beitrag zuzumuten ist grenzwertig. Herrn Pocher geht es nur um die Verunglimpfung seiner Mitmenschen in einer Art und Weise die ausschließlich unter die Gürtellinie geht. Selbstkritik ist für ihn ein Fremdwort. Nein, danke. Auf solche Berichterstattung können wir verzichten.

Joachim Stoffers, Ellerhoop

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