Wetzlar (dpa/lno). Schwierige Auswärtsfahrt für die Bundesliga-Handballer der SG Flensburg-Handewitt. Bei der HSG Wetzlar gibt es einen knappen 31:30-Erfolg. In den letzten zwölf Minuten gelingt nur noch ein Tor.

Die Bundesliga-Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben einen hauchdünnen Auswärtssieg gefeiert. Bei der HSG Wetzlar setzte sich der Tabellendritte am Samstag mit 31:30 (19:15) durch, gab aber einen großen Vorsprung aus der Hand. Beste Werfer des Spiels waren Lasse Möller mit acht Treffern für Flensburg sowie Magnus Fredriksen mit sechs Toren für Wetzlar.

Die Norddeutschen fanden gut in die Partie, gingen immer wieder mit drei Toren in Führung. Doch weiter ließen sich die Mittelhessen nicht abhängen. SG-Rechtsaußen Aksel Horgen machte es mit dem 16:12 (23. Minute) erstmals etwas deutlicher.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Mannschaft von Trainer Nicolej Krickau am Drücker. Linksaußen Emil Jakobsen erhöhte in der 39. Minute auf 25:18. Allerdings vergab der Däne im Laufe des Spiels auch zwei Siebenmeter. Beim 30:22 (48.) schien die Partie schon zugunsten der SG entschieden zu sein. In den letzten zwölf Minuten gab es aber nur noch einen Treffer der Flensburger, die Glück hatten, dass die HSG die letzte Chance zum Ausgleich nicht nutzte.

Weiter geht es für die Flensburger am Dienstag (18.45 Uhr/Dyn) mit dem letzten Hauptrunden-Spieltag in der European League. Beim dänischen Vertreter Bjerringbro-Silkeborg kann sich die SG sogar eine Niederlage mit bis zu neun Treffern Differenz leisten und würde dennoch als Sieger der Gruppe 3 die Playoffs überspringen und direkt in das Viertelfinale einziehen.