Hamburg (dpa/lno). Pendler mussten am Donnerstag und Freitag Alternativen zu Bus oder Bahn suchen. Nun endet der Warnstreik im Nahverkehr - die Verhandlungen sollen weitergehen.

Der 48-stündige Warnstreik in Hamburgs Nahverkehr ist am frühen Samstagmorgen zu Ende gegangen. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu dem Ausstand aufgerufen, um den Druck in Verhandlungen über Haustarifverträge bei den städtischen Verkehrsbetrieben Hochbahn und VHH zu erhöhen. Dementsprechend waren am Donnerstag und Freitag in der Hansestadt kaum Busse und keine U-Bahnen unterwegs.

Zudem gingen die Klimabewegung Fridays for Future und Verdi gemeinsam für mehr Klimaschutz und eine Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs auf die Straße. Hunderte Menschen zogen am Freitag vom Gewerkschaftshof am Besenbinderhof zum Rathaus. Die Demonstration war Teil einer bundesweiten Kampagne von Klimabewegung und Gewerkschaft.

In den Tarifverhandlungen für die rund 8000 Beschäftigten geht es vor allem um bessere Arbeitsbedingungen. Für beide Verkehrsbetriebe gilt jeweils ein Haustarifvertrag. Weitere Verhandlungen sind nach Unternehmensangaben für Dienstag bei VHH und für Donnerstag bei der Hochbahn angesetzt.