Hamburg (dpa/lno). Die A7 in Hamburg ist seit Jahren eine Baustelle. Während der Ausbau der Autobahn noch längst nicht abgeschlossen ist, muss ein ziemlich neuer Abschnitt schon wieder repariert werden.

Für eine Asphaltreparatur muss die A7 in Hamburg-Stellingen ein ganzes Wochenende lang in Richtung Hannover voll gesperrt werden. Die Sperrung soll vom Abend des 8. März bis zum frühen Morgen des 11. März dauern, wie eine Sprecherin der Autobahn GmbH Nord am Mittwoch mitteilte. Betroffen ist der Abschnitt zwischen dem Dreieck Hamburg-Nordwest und der Anschlussstelle Hamburg-Volkspark.

Die Asphaltschäden wurden auf dem Hauptfahrstreifen in Richtung Hannover zwischen dem Stellingen-Tunnel und der Langenfelder Brücke über die Bahngleise festgestellt. Auch der Beschleunigungsstreifen der Auffahrt Stellingen in Richtung Süden sei betroffen. Der Hauptfahrstreifen ist bereits seit Montag gesperrt.

Der lärmmindernde Asphalt in dem Bereich war erst im Mai 2022 eingebaut worden. Warum die Fahrbahn nach nicht einmal zwei Jahren Schäden aufweist, will die Autobahn GmbH untersuchen lassen. Es seien mehrere Bohrkerne auf dem Hauptfahrstreifen gezogen worden, sagte die Sprecherin. Bevor eventuell Garantieansprüche erhoben werden könnten, müsse die Ursache für die Schäden geklärt sein. Die Situation sei „nicht schön“. Weil der Einbau des auch Flüsterasphalt genannten Belags stark witterungsabhängig ist, könnte sich die Reparatur auch um eine Woche verschieben.

Der Hamburger A7-Abschnitt wird seit 2014 ausgebaut. Um die Anwohner vor Verkehrslärm zu schützen, wurden in Hamburg-Stellingen und Schnelsen Tunnel errichtet. Der dritte und mit 2,2 Kilometern längste Tunnel ist im Bereich Altona im Bau. Zwischen den Tunneln wurden die Fahrbahnen mit dem Spezialbelag asphaltiert und mit Lärmschutzwänden flankiert.