Flensburg (dpa/lno). Die SG Flensburg-Handewitt feiert einen 42:30-Erfolg in der Handball-European-League. Die Teilnahme an der K.-o.-Runde ist den Norddeutschen nicht mehr zu nehmen. Doch der Bundesligist will mehr.

Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben sich vorzeitig für die K.-o.-Runde in der European League qualifiziert. Der Bundesligist besiegte am Dienstag am vorletzten Spieltag der Hauptrunde den serbischen Vertreter Vojvodina Novi Sad mit 42:30 (20:16) und bleibt mit 8:2 Punkten Spitzenreiter der Gruppe 3. Am 5. März können sich die Norddeutschen bei Bjerringbro-Silkeborg in Dänemark sogar eine Niederlage mit bis zu neun Toren leisten, um als Gruppensieger direkt in das Viertelfinale einzuziehen. Beste Werfer waren August Pedersen mit neun Toren für Flensburg sowie Gregor Ocvirk mit zwölf Treffern für die Gäste.

Nach einer etwas ruckeligen Anfangsphase, in der Linksaußen Pedersen zwei Siebenmeter verwarf, kamen die Flensburger in ihr Tempospiel. In der 13. Minute erzielte Teitur Einarsson mit dem 10:5 die erste Fünf-Tore-Führung der SG. Allerdings zeigten die Gastgeber in der Defensive und auch in der Chancenverwertung einige Unzulänglichkeiten. Gäste-Keeper Fran Lucin kam am Ende auf zwölf Paraden.

Eine echte Siegchance hatten die Serben, bei denen der frühere Flensburger Petar Djordjic fehlte, aber nicht. Mit dem 31:21 (44.) sorgte SG-Kapitän Johannes Golla für die Entscheidung. In der Schlussphase gab Flensburgs Trainer Nicolej Krickau auch den beiden 18 Jahre alten Nachwuchsspielern Oskar Czertowicz und Arv Kinsky Einsatzzeit. Beide erzielten je zwei Treffer.