Hamburg (dpa/lno). Bei der Hamburger Sportgala wurden die Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2023 in der Hansestadt ausgezeichnet. Ein weiterer Preis ging an eine ganz besondere Organisation.

Eine Karate-Kämpferin, ein Surfer und ein Segel-Ehepaar sind Hamburgs Sportlerin und Sportler des Jahres. Reem Khamis, Sebastian Kördel sowie das Duo Malte und Anastasiya Winkel wurden am Dienstagabend bei der Sportgala in der Handelskammer der Hansestadt für ihre Leistungen und Erfolge im vergangenen Jahr geehrt.

Der gebürtige Ägypterin Khamis (21) holte bei den Europameisterschaften in der Gewichtsklasse bis 61 Kilogramm die Titel im Einzel und mit dem Team. Bei den European Games in Krakau siegte sie ebenfalls.

Kördel (33) gewann in der iQFOIL-Klasse bei den Segel-Weltmeisterschaften in Den Haag die Silber-Medaille und sicherte zugleich einen von sechs deutschen Quotenplätzen für die olympischen Segel-Wettbewerbe vor Marseille in diesem Sommer.

Bei den Pre-Olympics vor Marseille kamen Malte (30) und Anastasiya Winkel (30) auf Platz zwei im neuen olympischen Wettbewerb der 470er Mixed. Bei der WM segelten der gebürtige Kieler und seine aus der Ukraine stammende Frau auf Rang fünf, holten ebenfalls einen Quotenplatz für die deutschen Segler. Zeitgleich zu der Ehrung in Hamburg ist das Paar bei der WM vor Mallorca am Start.

Den Active City Award erhielt das Team von Special Olympics Hamburg. Die Organisation will Menschen mit und ohne geistige Einschränkungen durch Sport zusammenbringen und gegenseitiges Verständnis schaffen. Athletinnen und Athleten aus Hamburg waren auch bei den Special Olympics World Games 2023 in Deutschland dabei.