Hamburg (dpa/lno). Der Deutsche Wetterdienst rechnet in der Nacht zum Freitag mit einem stürmischen Südwestwind an der Nordseeküste. Am Morgen soll der Wind dann allmählich nachlassen.

Im Norden werden nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in der Nacht zum Freitag starke Sturmböen erwarten - auch orkanartige Böen seien möglich. Dies liege an einem Tiefdruckgebiet, welches aus Belgien durch Niedersachsen und Schleswig-Holstein ziehe, sagte ein Sprecher des DWD am Mittwoch. An der gesamten Nordseeküste werde bereits im Laufe des Donnerstages mit einer Windverstärkung gerechnet.

In den frühen Morgenstunden zwischen Mitternacht und sechs Uhr rechnet der DWD dann in Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit einem starken Südwestwind. An der See werde zudem ein stürmischer Wind mit orkanartigen Böen erwartet, die bis zu 120 Kilometer pro Stunde erreichen könnten. Sie zögen dann im Laufe der Nacht von West nach Ost durch Schleswig-Holstein. Bereits am Freitagvormittag lasse der Wind wieder nach.