Hamburg (dpa/lno). Der in Hamburg aufgewachsene WM-Held Andreas Brehme ist mit 63 Jahren gestorben. Hamburgs Sportsenator Grote würdigt den gebürtigen Hanseaten als „Sieg-Garant“ der Nationalmannschaft.

Nach dem Tod des in Hamburg geborenen Fußball-Weltmeisters Andreas Brehme hat auch Sport- und Innensenator Andy Grote (SPD) kondoliert. „Heute trauert Hamburg um einen großen Sportsmann“, teilte der Politiker am Dienstag mit. Brehme habe Fußball-Deutschland geprägt wie nur wenige andere. „Ein Barmbeker Jung, der sich als vielseitiger und unberechenbarer Spieler zu einem Sieg-Garant der Nationalmannschaft entwickelte und mit seinem WM-Treffer gegen Argentinien 1990 das Tor seines Lebens schoss.“

Brehme hatte das Fußballspielen beim HSV Barmbek-Uhlenhorst gelernt. Der frühere Nationalspieler starb in der Nacht zu Dienstag an einem Herzstillstand. Das bestätigte seine Lebensgefährtin Susanne Schaefer im Namen der Familie der Deutschen Presse-Agentur, zuvor hatte die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Brehme, der 86 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft bestritt, wurde nur 63 Jahre alt.