Hamburg (dpa/lno). Der Hamburger Hafenlogistiker HHLA hat im vergangenen Jahr aufgrund der schwächelnden Konjunktur weniger verdient als erwartet. Nach vorläufigen Zahlen beträgt der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) 109 Millionen Euro, wie die Hamburger Hafen und Logistik AG am Montagabend mitteilte. Das Ergebnis habe damit unterhalb der erwarteten Bandbreite von 115 Millionen bis 135 Millionen Euro gelegen. Im Geschäftsjahr 2022 hatte der Gewinn 220 Millionen Euro betragen.

Der Hamburger Hafenlogistiker HHLA hat im vergangenen Jahr aufgrund der schwächelnden Konjunktur weniger verdient als erwartet. Nach vorläufigen Zahlen beträgt der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) 109 Millionen Euro, wie die Hamburger Hafen und Logistik AG am Montagabend mitteilte. Das Ergebnis habe damit unterhalb der erwarteten Bandbreite von 115 Millionen bis 135 Millionen Euro gelegen. Im Geschäftsjahr 2022 hatte der Gewinn 220 Millionen Euro betragen.

Der Umsatz sank um 8,3 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro. „Im Jahr 2023 belasteten der Krieg in der Ukraine, geopolitische Spannungen, hohe Inflation und gestiegene Zinsen die Weltwirtschaft und trübten die konjunkturelle Entwicklung im Jahresverlauf zunehmend ein“, erklärte HHLA-Chefin Angela Titzrath. Dies habe sich auf die gesamte Logistikbranche und das Geschäft der HHLA ausgeweitet. „Wir setzen unsere Investitionen in die Automatisierung zur Steigerung der Effizienz konsequent um und treiben unsere Aktivitäten zum Ausbau nachhaltiger und vernetzter Logistiklösungen weiter voran.“

Beim konzernweiten Containerumschlag verzeichnete die HHLA einen Rückgang um 7,5 Prozent auf 5,9 Millionen Standardcontainer (TEU). An den Hamburger Containerterminals belief sich der Rückgang auf 6,3 Prozent. Das Transportvolumen verringerte sich um 5,4 Prozent auf 1,6 Millionen TEU. Die vollständigen Geschäftszahlen will die HHLA am 21. März vorlegen.