Hamburg. Claras Preis für Kurzgeschichten von jungen Schreibenden ist am Samstag erstmals verliehen worden. An Teens, die unter anderem die Schriftstellerin Cornelia Funke mit ihren Geschichten tief beeindruckt haben. Bald dürfen sie mit ihr in der Toskana arbeiten.

Unter der Schirmherrschaft von Bestseller-Autorin Cornelia Funke und verbunden mit einem Stipendium in ihrem Haus in der Toskana ist am Samstag erstmals Claras Preis für Kurzgeschichten verliehen worden. Ausgezeichnet wurden zwölf Jugendliche, die mit ihren Geschichten die Autorin und die Jury beeindruckt haben. „Wir alle sind so überwältigt von der Qualität der Texte und beeindruckt von diesen jungen Schreiberlingen“, sagte Funke dazu der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. 270 angehende Schriftstellerinnen und Schriftsteller im Alter von 13 bis 17 Jahren haben für den neuen Wettbewerb ihre Kurzgeschichten eingereicht.

Das sei sehr überraschend gewesen, weil der Preis in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobt worden sei. Das habe bei den vielen herausragenden Texten auch die Auswahl der Besten schwer gemacht: „Wir wussten nachher kaum, wie wir die Gewinner raussuchen sollten. Was da an Geschichtenerzählern kommt - da können sich schon alle freuen.“

Die jungen Leute hätten bewiesen, dass sie auch mit 13 und 14 Jahren schon eine starke Stimme hätten und mit ihren Geschichten emotional berühren könnten. Das sei auch „der Zauber großer Geschichtenerzähler“.

Sowohl die zwölf Preisträgerinnen und Preisträger als auch 15 weitere Jugendliche werden nun zu Cornelia Funke ins italienische Volterra in Dreier- und Vierergruppen zu Workshops reisen und dort mit ihr gemeinsam weiter an ihren Kurzgeschichten arbeiten. Die Geschichten sollen im Herbst 2024 in einem Band im Dressler-Verlag veröffentlicht werden.