Ermittlungen

Ex-Lebensgefährte soll Wohnung in Brand gesetzt haben

Auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr leuchtet ein Blaulicht.

Auf dem Dach eines Einsatzfahrzeugs der Feuerwehr leuchtet ein Blaulicht.

Foto: David Inderlied/dpa/Symbolbild

Ein 49-Jähriger soll versucht haben, die Wohnung seiner Ex-Lebensgefährtin in Hamburg-Hummelsbüttel in Brand zu setzen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand habe der Mann am Dienstag eine Flüssigkeit durch einen Schlitz unter der Wohnungstür in den Flur geschüttet und in Brand gesetzt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. In der Wohnung befanden sich die 49-Jährige, ihr 16-jähriger Sohn und eine weitere Frau (43).

Hamburg (dpa/lno). Ein 49-Jähriger soll versucht haben, die Wohnung seiner Ex-Lebensgefährtin in Hamburg-Hummelsbüttel in Brand zu setzen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand habe der Mann am Dienstag eine Flüssigkeit durch einen Schlitz unter der Wohnungstür in den Flur geschüttet und in Brand gesetzt, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. In der Wohnung befanden sich die 49-Jährige, ihr 16-jähriger Sohn und eine weitere Frau (43).

Nachdem der Brand im Flur ausgebrochen war, retteten sich alle drei auf den Balkon im ersten Stock. Die 43-Jährige und der Sohn sprangen nach Angaben der Polizei vom Balkon, die Mutter konnte von der Feuerwehr gerettet werden. Die jüngere der Frauen erlitt eine leichte Verletzung am Bein. Alle drei wurden wegen des Verdachts auf eine Rauchgas-Inhalation in ein Krankenhaus transportiert. Sie konnten nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden.

Der mutmaßliche Täter wurde vorläufig festgenommen. Auch er wurde wegen einer Erkrankung in eine Klinik gebracht. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen wegen des Verdachts des Konsums von Alkohol und Medikamenten. Die Wohnung ist derzeit unbewohnbar.

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( © dpa-infocom, dpa:230524-99-810713/2 (dpa) )