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Bahn investiert 320 Millionen Euro in Werk in Neumünster

Eurobanknoten liegen auf einem Tisch.

Eurobanknoten liegen auf einem Tisch.

Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

Die Deutsche Bahn investiert in den Ausbau ihres Instandhaltungswerks in Neumünster rund 320 Millionen Euro. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, ist der Ausbau erforderlich, um dort künftig auch die neuen Züge vom Typ ICE L warten und reparieren zu können. Der Zug des spanischen Herstellers Talgo soll ab Oktober 2024 als jüngstes Mitglied die ICE-Flotte verstärken.

Berlin/Neumünster (dpa/lno). Die Deutsche Bahn investiert in den Ausbau ihres Instandhaltungswerks in Neumünster rund 320 Millionen Euro. Wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte, ist der Ausbau erforderlich, um dort künftig auch die neuen Züge vom Typ ICE L warten und reparieren zu können. Der Zug des spanischen Herstellers Talgo soll ab Oktober 2024 als jüngstes Mitglied die ICE-Flotte verstärken.

Nach dem Ausbau werden der Bahn zufolge in Neumünster ab 2029 Revisionen und andere größere Instandhaltungen speziell der Wagen und Fahrwerke durchgeführt. Die spezifische Bauart des ICE L mache Um- und Anbauten im Werk erforderlich. Der barrierefreie Zug besteht aus einer Mehrsystemlok und 17 Reisezugwagen inklusive Steuerwagen.

Der Baubeginn in Neumünster ist für 2027 geplant, die Inbetriebnahme der neuen Anlagen für Ende 2028. Mit der Erweiterung des Werks würden zugleich Arbeits- und Ausbildungsplätze in Neumünster langfristig gesichert, hieß es weiter. Derzeit gibt es dort 44 Lehrstellen und insgesamt rund 600 Beschäftigte.

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( © dpa-infocom, dpa:230524-99-806708/2 (dpa) )