Husum (dpa/lno). Die Niederlage bei der Landtagswahl im vergangenen Mai schmerzt nach Angaben der schleswig-holsteinischen Landesvorsitzenden Serpil Midyatli immer noch. „Das hat verdammt weh getan“, sagte Midyatli zu Beginn eines Landesparteitags am Samstag in Husum.

Die Niederlage bei der Landtagswahl im vergangenen Mai schmerzt nach Angaben der schleswig-holsteinischen Landesvorsitzenden Serpil Midyatli immer noch. „Das hat verdammt weh getan“, sagte Midyatli zu Beginn eines Landesparteitags am Samstag in Husum.

Die Landes-SPD habe aber ihre Schlüsse aus dem schlechten Abschneiden gezogen. „Das Soziale muss ganz nach vorne“, sagte Midyatli. Mit Fraktionschef Thomas Losse-Müller sei man jederzeit in der Lage, die schwarz-grüne Landesregierung abzulösen. Midyatli kritisierte die Regierung scharf. Von Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sei nicht viel mehr zu hören als Grußworte. „Schwarz-Grün hat keinen Plan für unser Land.“

In ihrem Rechenschaftsbericht betonte die Landeschefin auch den Erfolg bei der vergangenen Bundestagswahl und den Einsatz der Bundesregierung zur Bewältigung der aktuellen Energiekrise. Mit der Anhebung des Mindestlohns, der Einführung des Bürgergelds und der Reform des Wohngelds gebe es wichtige Verbesserungen für Millionen Menschen. „Das bedeutet Respekt.“

Midyatli betonte die klare Haltung der SPD, die Ukraine weiter zu unterstützen. „Wir stehen an der Seite der Ukraine.“ Sie dankte allen, die ihre Zeit und Arbeit einsetzen, um den Menschen zu helfen, die wegen des russischen Angriffskriegs aus der Ukraine nach Schleswig-Holstein geflüchtet sind.