Ermittlung

Polizeisuche nach angeblich bewaffnetem Rathausbesucher

Ein Streifenwagen fährt mit eingeschaltetem Blaulicht.

Ein Streifenwagen fährt mit eingeschaltetem Blaulicht.

Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Die Hamburger Polizei nimmt die Aussage einer Zeugin zu einem bewaffneten Besucher im Rathaus sehr ernst. Es sei eine Phantomskizze gezeichnet worden, möglicherweise werde damit eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet, sagte Polizeisprecherin Sandra Levgrün am Mittwoch. Der Staatsschutz führe die Ermittlungen.

Hamburg (dpa/lno). Die Hamburger Polizei nimmt die Aussage einer Zeugin zu einem bewaffneten Besucher im Rathaus sehr ernst. Es sei eine Phantomskizze gezeichnet worden, möglicherweise werde damit eine Öffentlichkeitsfahndung gestartet, sagte Polizeisprecherin Sandra Levgrün am Mittwoch. Der Staatsschutz führe die Ermittlungen.

Den Angaben zufolge soll am vergangenen Freitag ein Mann im Rathaus nach Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) gefragt und möglicherweise eine Pistole bei sich getragen haben. Der Unbekannte sei gegen 20.15 Uhr im Eingangsbereich erschienen und habe um ein Gespräch mit Tschentscher gebeten. Nachdem ihm die Wachfrau mitgeteilt habe, dass der Bürgermeister erst am Montag wieder da sei, habe er das Gebäude verlassen, sich aber noch einmal umgedreht. „Die Frau meinte, dabei eine schwarze Schusswaffe erkannt zu haben“, sagte die Sprecherin.

Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass es sich etwa um einen Regenschirm gehandelt haben könnte. Von einem Anschlagsversuch wolle sie daher noch nicht sprechen, betonte die Polizeisprecherin. Für Tschentscher habe zu keiner Zeit eine Gefährdung bestanden. Zuerst hatte das „Hamburger Abendblatt“ über den Vorfall berichtet. Die Senatskanzlei wollte sich nicht zu der Sache äußern.

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( © dpa-infocom, dpa:230125-99-350410/2 (dpa) )