Finanzkontrolle Schwarzarbeit

Schwarzarbeitkontrollen: 700.000 Euro Bußgeld und Strafen

Gerüstbauer errichten ein Gerüst.

Gerüstbauer errichten ein Gerüst.

Foto: Christian Charisius/dpa/Symbolbild

Berlin (dpa/lno). Kontrollen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) in Schleswig-Holstein im ersten Halbjahr 2022 haben zu Bußgeldern und Geldstrafen von zusammen rund 703.000 Euro geführt. Die Höhe der Verwarnungs- und Bußgelder sowie von Einziehungsbeträgen betrug gut 396.000 Euro, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke hervorgeht. Dazu kommen erfasste Geldstrafen auf Basis der Rückmeldungen der Justiz zu den Ermittlungsverfahren der Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Diese werden mit knapp 307.800 Euro angegeben.

Im ersten Halbjahr hat es den Angaben nach durch die FKS zudem drei bundesweite Schwerpunktprüfungen gegeben, darunter auch in Schleswig-Holstein. Insgesamt wurden demnach 2049 Arbeitgeber des Friseurhandwerks, 600 Betriebe des Bauhaupt- und Baunebengewerbes sowie 1008 Arbeitgeber des Gaststättengewerbes überprüft. In dem Zusammenhang wurden unter anderem 57 (Friseurhandwerk), 314 (Bauhaupt- und Nebengewerbe), beziehungsweise 165 (Gaststättengewerbe) Strafverfahren eingeleitet. Bei den Fallzahlen handelt es sich um erste Ergebnisse unmittelbar nach den jeweiligen Schwerpunktprüfungen. Es sei insgesamt eine Zunahme von eingeleiteten Verfahren im Zusammenhang mit den Schwerpunktprüfungen zu erwarten.

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