Polizei Hamburg

Messerattacke auf St. Pauli: Polizei verhaftet Verdächtigen

Am Montag nahm die Hamburger Polizei einen 29-Jährigen wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag in Haft (Symbolbild).

Am Montag nahm die Hamburger Polizei einen 29-Jährigen wegen des Verdachts auf versuchten Totschlag in Haft (Symbolbild).

Foto: picture alliance / Fotostand | Fotostand / K. Schmitt

Ein 33-Jähriger wurde im Juli in einem Nachtclub lebensgefährlich verletzt. Vorausgegangen war ein Streit unter mehreren Männern.

Hamburg. Ende Juli wurde ein 33-Jähriger bei einer Auseinandersetzung auf St. Pauli lebensgefährlich verletzt. Jetzt hat die Polizei einen 29-Jährigen wegen des Verdachts auf versuchten Totschlags verhaftet. Nach den derzeitigen Erkenntnissen der Polizei waren in den Morgenstunden des 23. Juli mehrere Männer auf der Toilette eines Nachtclubs auf der Reeperbahn in Streit geraten. Als es im weiteren Verlauf zu Handgreiflichkeiten kam, zog einer der Beteiligten ein Messer und verletzte den 33-Jährigen so schwer, dass er notoperiert werden musste. Nach der Messerattacke flüchteten die mutmaßlichen Täter.

Polizei Hamburg durchsuchte am Montag zwei Wohnungen

Im Laufe der Ermittlungen gelang es der Polizei, den Ablauf der Tat genauer zu rekonstruieren und damit den 29-Jährigen als möglichen Haupttäter zu identifizieren. Daraufhin wurde er am Montag in der Wohnung seiner Lebensgefährtin in Rönneburg verhaftet und deren Wohnung sowie eine weitere an der Sternschanze durchsucht. Dabei stellten die Beamten Beweismittel sicher. Die Ermittlungen dauern an, insbesondere im Hinblick auf weitere Mittäter.

( cw )

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