Campingplatz

44-Jähriger durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt

Die Schriftzug «Polizei» leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei.

Die Schriftzug «Polizei» leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei.

Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Bornhöved (dpa/lno). Ein 44 Jahre alter Mann ist auf einem Campingplatz in Bornhöved im Kreis Segeberg durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Gegen einen 23 Jahre alten Tatverdächtigen sei Haftbefehl wegen Verdachts des versuchten Totschlags erlassen worden, teilte die Polizei am Freitag mit. Der 23-Jährige soll den Angaben zufolge am Donnerstag gemeinsam mit zwei gleichaltrigen Männern nach einem Streit auf den 44-Jährigen eingestochen und ihn schwer verletzt haben.

Der 44-Jährige wurde in ein Krankenhaus nach Neumünster gebracht. Er sei mittlerweile außer Lebensgefahr, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Ein als Hauptverdächtiger geltender 23-Jähriger wurde am Donnerstag festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl erließ. Der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die beiden anderen 23-Jährigen hatten sich den Angaben zufolge bereits am Donnerstag selbst der Polizei gestellt. Da sich der Tatverdacht gegen sie nicht erhärtet habe, seien sie wieder entlassen worden, sagte der Sprecher. Motiv für die Tat sei nach den bisherigen Erkenntnissen ein Streit im Zusammenhang mit dem Kauf eines Fernsehers gewesen.

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