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Behörde: Planungen für Frühlingsdom laufen

dpa

Die Corona-Zahlen steigen unaufhörlich. Im Norden werden viele größere Events abgesagt. Konzerte werden erneut verschoben oder komplett gestrichen. Das Hamburger Volksfest auf dem Heiligengeistfeld ist dagegen noch in der Planung.

Hamburg. Trotz der steigenden Corona-Zahlen in Hamburg ist eine Absage des Frühlingsdoms auf dem Heiligengeistfeld bislang noch kein Thema. "Zum jetzigen Zeitpunkt ist davon auszugehen, dass der Frühlingsdom ab dem 25. März stattfindet", sagte eine Sprecherin der Wirtschaftsbehörde der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Grundlage dafür sei die derzeit gültige Eindämmungsverordnung, die Volksfeste unter bestimmten Bedingungen erlaube. "Die Vorbereitungen zum Frühlingsdom wurden daher zeitplangemäß aufgenommen."

Die letzten Ausgaben des Hamburger Doms im Sommer und im Herbst haben demnach gezeigt, dass das Familienvolksfest sehr verständnisvolle Besucher habe, die sich an alle Auflagen halten. "Zudem ist im Vergleich zu anderen Großveranstaltungen auf dem Heiligengeistfeld eine Abgrenzung mit definierten Ein- und Ausgängen sowie einer genauen Zugangskontrolle möglich."

Dennoch hänge der Start des Frühlingsdoms Ende März auch vom weiteren Pandemieverlauf ab. "Die Dynamik der Pandemie hat schon in den vergangenen Monaten gezeigt, dass unter veränderten Vorzeichen die Konzepte angepasst werden mussten. Vorhersagen sind also schwierig zu treffen. Wir drücken uns aber die Daumen, dass wir den Dom für unsere Besucher und die finanziell stark belasteten Schausteller im März durchführen können."

Die Absage könne nur dann vermieden werden, wenn es zu keinen unvorhergesehenen Entwicklungen komme. "Und die Zahl der geimpften/geboosterten Personen weiter steigt."

Das Volksfest wurde wegen der Corona-Pandemie bislang viermal abgesagt (dreimal 2020 und einmal 2021). Im Sommer konnten dann erstmals wieder Besucher auf das Heiligengeistfeld kommen, auch Ungeimpfte mit negativem Test. Rund 500.000 Besucher nutzten das Angebot, im Herbst waren es unter 2G-Bedingungen rund 800.000 Menschen. Vor der Pandemie waren es bis zu 2,5 Millionen.

© dpa-infocom, dpa:220120-99-787235/2

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