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Warnstreik in Hamburger und Mecklenburger Postbank-Filialen

dpa
"Warnstreik!" steht auf einem Schild.

"Warnstreik!" steht auf einem Schild.

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Hamburg/Rostock. Im Tarifkonflikt bei der Postbank sind am Freitag die Beschäftigten von drei Hamburger und drei Mecklenburger Filialen in einen Warnstreik getreten. Die Geschäftsstellen in Altona, Eidelstedt und Lurup blieben auch am Samstag geschlossen, sagte eine Verdi-Sprecherin. Dem Aufruf der Gewerkschaft seien ungefähr 25 Beschäftigte gefolgt. Auch in Mecklenburg-Vorpommern wurden den Angaben zufolge drei Filialen bestreikt - zwei in Rostock und eine in Bad Doberan.

Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft den Druck in den erst am Montag begonnenen Tarifverhandlungen für die zur Deutschen Bank gehörende Postbank erhöhen. Verdi fordert für etwa 15.000 Beschäftigte sechs Prozent mehr Geld sowie eine Corona-Prämie. Zudem soll festgeschrieben werden, dass die Beschäftigten bis zu 60 Prozent ihrer Arbeitszeit mobil arbeiten dürfen. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 22. Februar geplant.

© dpa-infocom, dpa:220114-99-707166/2

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( dpa )