Kriminalität

Childhood-Haus Hamburg will Kindern sicheren Hafen bieten

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Königin Silvia von Schweden bei der Eröffnung des Childhood-Haus Hamburg.

Königin Silvia von Schweden bei der Eröffnung des Childhood-Haus Hamburg.

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Hamburg. In Hamburg ist am Montag das neue Childhood-Haus am Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) eröffnet worden. In dem Kompetenzzentrum für Kinderschutz sollen künftig Kinder und Jugendliche, die Opfer oder Zeugen von Misshandlungen, sexualisierter Gewalt oder Vernachlässigung geworden sind, in kindgerechter Umgebung unter einem Dach untersucht, beraten und befragt werden. "Das Kind steht nun im Mittelpunkt mit all seinen Interessen, und dem haben die verschiedenen Abteilungen zu dienen", sagte Hamburgs Familiensenatorin Melanie Leonhard (SPD).

Neben der medizinischen Untersuchung werden die Kinder von Psychologen betreut, geschulte Mitarbeiter nehmen die Aussagen auf Video auf, damit sie dann auch vor Gericht verwendet werden können. Das Childhood-Haus ist ein gemeinsames Projekt des UKE, des Hamburger Senats und der World Childhood Foundation. Deren Gründerin, Schwedens Königin Silvia, sendete eine Videobotschaft. Es ist das sechste Childhood-Haus in Deutschland, im kommenden Jahr sollen Häuser in Flensburg und Schwerin folgen.

© dpa-infocom, dpa:211205-99-267213/5

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( dpa )