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"Total bescheuert": Was Bleibtreu über Statussymbole sagt

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Moritz Bleibtreu lächelt in die Kamera.

Moritz Bleibtreu lächelt in die Kamera.

Foto: dpa

Stuttgart. Schauspieler Moritz Bleibtreu (50) hat nach eigenen Worten früher viel Wert auf Statussymbole gelegt. Von seiner ersten Gage habe er sich eine Luxusuhr gekauft, erzählte er im Interview des Wochenendmagazins von "Stuttgarter Nachrichten" und "Stuttgarter Zeitung" (Samstagsausgabe). "Süß. Keine Ahnung, warum ich das gemacht habe. Total bescheuert", sagt er heute. "Ich habe mir ein Statussymbol aus einer Welt geholt, von der ich geglaubt habe, dass ich die nie erreichen werde. Das war wichtig."

Bleibtreu wuchs bei seiner alleinerziehenden Mutter, der Schauspielerin Monica Bleibtreu (1944-2009), im Hamburger Stadtteil St. Georg auf. "Und für die Jungs aus meinem Viertel waren Turnschuhe das, was erschwinglich war als Statussymbol", sagte er in dem Interview. "Meine Erziehung war geprägt von einer Einstellung, in der Geld eine Sünde ist. Geld war dazu da, um verschwendet zu werden. Geld war uncool."

Bleibtreu ist ab 30. November beim Streamingdienst RTL+ in der neuen Serie "Faking Hitler" zu sehen. In sechs Teilen beleuchtet die Serie den Skandal um die gefälschten Hitler-Tagebücher im Jahr 1983. Bleibtreu spielt den Kunstfälscher Konrad Kujau.

© dpa-infocom, dpa:211125-99-141441/2

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( dpa )