Corona News für den Norden

Hamburg verkürzt die Gültigkeit von Corona-Tests

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Restaurant, Kino, Theater nur für Geimpfte und Genesene

Restaurant, Kino, Theater nur noch für Geimpfte und Genesene

Der Hamburger Senat bereitet wegen der Corona-Lage das sogenannte 2G-Modell vor. Danach dürfen quasi nur noch Geimpfte und Corona-Genesene am öffentlichen Leben teilnehmen. Selbst ein PCR-Test soll dann nicht mehr ausreichen.

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Der Überblick: Auch für Reiserückkehrer gelten neue Regeln. Zahl der Patienten in Hamburger Kliniken steigt weiter.

Hamburg. Die Corona-Zahlen in den nördlichen Bundesländern steigen weiter an: In Hamburg nähert sich der Sieben-Tage-Wert dem ehemaligen Grenzwert von 100 an. Um Hamburgs Schüler noch besser vor Infektionen zu schützen, hat die Stadt Hamburg 21.000 mobile Luftfilter für Klassenräume bestellt, die bis Ende Oktober geliefert werden sollen.

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Unterdessen sorgt der Vorstoß des rot-grünen Senats, künftig Geimpften und Genesenen mehr Rechte einzuräumen als getesteten Menschen, in Hamburg für viel Aufregung. Gegner der 2G-Pläne fürchten eine „Impfpflicht durch die Hintertür“.

Corona News für Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen am 20. August:

Die aktuellen Corona-Fallzahlen aus ganz Norddeutschland:

  • Hamburg: 830 neue Corona-Fälle (gesamt seit Pandemie-Beginn: 112.307), 212 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern (davon auf Intensivstationen: 52), 1885 Todesfälle (+3). Sieben-Tage-Wert: 252,1 (Stand: Freitag)
  • Schleswig-Holstein: 684 neue Corona-Fälle (94.393), 177 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern (Intensiv: 40). 1783 Todesfälle (+3). Sieben-Tage-Wert: 152,5; Hospitalisierungsinzidenz: 4,43 (Stand: Donnerstag).
  • Niedersachsen: 3415 neue Corona-Fälle (366.887), 190 Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung in Krankenhäusern, 6304 Todesfälle (+11). Sieben-Tage-Wert: 201,2; Hospitalisierungsinzidenz: 6,7 (Stand: Freitag).
  • Mecklenburg-Vorpommern: 1289 neue Corona-Fälle (69.710), 331 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern (Intensiv: 75), 1319 (+5) Todesfälle, Sieben-Tage-Wert: 373,2; Hospitalisierungsinzidenz: 8,8 (Stand: Donnerstag).
  • Bremen: 366 neue Corona-Fälle (39.177), 71 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern (Intensiv: 22), 540 Todesfälle (+1). Sieben-Tage-Wert Stadt Bremen: 220,6; Bremerhaven: 237,8; Hospitalisierungsinzidenz Bremen: 6,53, Bremerhaven: 9,69 (Stand: Freitag; Bremen gibt die Inzidenz getrennt nach beiden Städten an).

Verbraucherschutz im Corona-Jahr in Niedersachsen aufrecht erhalten

Im vergangenen Jahr hat auch der gesundheitliche Verbraucherschutz in Niederachsen unter dem Eindruck der Corona-Pandemie gestanden. Es sei eine Herausforderung gewesen, trotz der Lockdowns und Kontaktbeschränkungen die amtlichen Kontrollfähigkeiten in der Fläche auf hohem Niveau zu halten, sagte Verbraucherschutzministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) bei der Vorstellung des Verbraucherschutzberichts 2020 am Freitag in Hannover.

Dennoch habe es bei der amtlichen Überwachung von Lebensmitteln und anderen Produkten in niedersächsischen Betrieben etwa gleichbleibend viele Beanstandungen wie im Jahr zuvor gegeben: Bei 50 Prozent aller Kontrollen wurden Verstöße gemeldet. Bei den mehr als 50 000 Kontrollen durch die kommunalen Behörden habe es 474 Bußgeldverfahren und 65 Strafverfahren gegeben, so die Ministerin.

Wie aus dem Bericht hervorgeht, waren im ersten Lockdown die meisten amtlichen Überwachungstätigkeiten vorübergehend auf ein Minimum reduziert worden. Aus den kommunalen Überwachungsämtern mit einer ohnehin angespannten Personalsituation seien viele Mitarbeiter zur Unterstützung der Gesundheitsämter in der Pandemiebekämpfung eingesetzt worden. Wegen einer solchen Abbestellung, einer eigenen Covid-19-Erkrankung oder Quarantäne hätten rund zehn Prozent der Mitarbeiter gefehlt.

Impfskandal in Friesland: DRK soll Warnung vor Beschuldigter ignoriert haben

Der Skandal um nur mit Kochsalz gefüllte Impfspritzen im niedersächsischen Kreis Friesland weitet sich offenbar aus. Eine Zeugin aus dem Impfzentrum in Schortens behauptet laut dem Magazin „Spiegel“ (Freitag), sie habe ihre Vorgesetzten vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) bereits fünf Tage vor Bekanntwerden der Vorgänge gewarnt, dass ihre Kollegin eine Impfgegnerin und Verschwörungsgläubige sein könnte. Doch habe niemand darauf reagiert. Landrat Sven Ambrosy (SPD) sagte auf Nachfrage des Evangelischen Pressedienst (epd), ihm sei davon nichts bekannt. Dies müsse von den Ermittlungsbehörden überprüft werden.

Der etwa 40-jährigen examinierten Krankenschwester wird vorgeworfen, am 21. April in mindestens sechs Fällen im Impfzentrum Schortens-Roffhausen Impfstoff gegen eine Kochsalzlösung ausgetauscht zu haben, weil ihr eine Ampulle mit dem Vakzin zerbrochen sei. Weil die Ermittler nicht ausschließen können, dass die Frau bereits zuvor mehrfach ausschließlich Kochsalz verwendet hat, müssen jetzt mehr als 10.000 Menschen nachgeimpft werden. Die Polizei hat inzwischen eine Sondereinheit eingerichtet, die gegen die Frau wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Der Anwalt der Beschuldigten weist die Vorwürfe gegen seine Mandantin zurück. Sie habe nicht aus politischen Gründen gehandelt, zudem habe es nur diesen einen Vorfall gegeben. Überdies habe sie Impfstoffreste aus anderen Ampullen auf die Spritzen aufgezogen, so dass jeder Impfling das Vakzin bekommen habe. Experten zufolge istein solches Vorgehen verboten und kann hochgefährlich sein.

Hamburg verkürzt die Gültigkeit von Corona-Tests

Wer in Hamburg einen Friseur oder ein Restaurant besuchen will, musste bislang einen Antigen-Schnelltest vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ab kommenden Montag, 23. August, darf dieser Test nicht älter als 24 Stunden sein. Das teilte die Sozialbehörde am Freitag mit.

Damit werden die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) zur zeitlichen Gültigkeit der Tests umgesetzt. In Hamburg muss die Eindämmungsverordnung laut Behörde nur geringfügig ergänzt werden. Neben der neuen zeitlichen Gültigkeit für die Schnelltests gilt nun auch bei PCR-Tests eine neue Zeitspanne – diese dürfen nun nicht älter als 48 Stunden sein. Bislang durften sie 72 Stunden alt sein.

Neue Regeln auch für Reiserückkehrer

"Gemäß MPK-Beschluss und aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens wird die zeitliche Gültigkeit dieser Tests wieder verkürzt", heißt es in einer aktuellen Mitteilung der Behörde. "Kinder bis zur Vollendung des siebten Lebensjahres sind von der Erbringung eines Testnachweises ebenso befreit wie Schülerinnen und Schüler während der Schulzeiten, die von der systematischen, flächendeckenden Testung in den Schulen in der Zeit des Regelschulbetriebes profitieren."

Per Eindämmungsverordnung wird zudem ab Montag verbindlich geregelt, dass Reiserückkehrer innerhalb von zehn Tagen nach Einreise nur dann das Schulgelände betreten oder an schulischen Veranstaltungen teilnehmen dürfen, wenn sie einen negativen Testnachweis vorlegen. "Weitere Neuregelungen sind für die kommende Woche zu erwarten", heißt es vonseiten der Sozialbehörde. Sie seien Beratungsgegenstand der Senatssitzung am kommenden Dienstag.

Hamburgs Wirtschaft und Senat in Aufbruchsstimmung

Hamburgs Wirtschaft und der rot-grüne Senat blicken angesichts der steigenden Quote bei den Corona-Impfungen zuversichtlich in die Zukunft. „Wir sind ja durch eine sehr schwere Zeit gegangen gemeinsam. Aber mit dem Fortschritt der Impfung verbessern sich jeden Tag die Chancen, die Pandemie endgültig hinter sich zu lassen und anzuknüpfen an die sehr gute Entwicklung, die die Hamburger Wirtschaft bis zur Corona-Pandemie genommen hat“, sagte Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) am Freitag nach einem Gespräch mit Wirtschaftsvertretern aus Unternehmen und Verbänden.

2019 habe Hamburg das größte Wirtschaftswachstum aller Bundesländer und erstmals mehr als eine Million sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gehabt. Daran wolle man nun anknüpfen und dabei auch die großen Trends Klimaschutz und Digitalisierung einbeziehen.

Zahl der Patienten in Hamburger Kliniken steigt weiter

Die Zahl der Patienten in den Kliniken ist weiter gestiegen: In Hamburger Krankenhäusern werden laut der Hamburger Gesundheitsbeörde aktuell 95 (Vortag: 83) Corona-Patienten behandelt, 36 (Vortag: 32) Menschen sind so schwer erkrankt, dass sie intensivmedizinisch betreut werden müssen (Stand 19.8.). Die Behörde meldete keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. Bislang sind 1636 Menschen gestorben.

Am Freitag wurden 239 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das sind 15 mehr als am Vortag und 17 weniger als am Freitag vor einer Woche. Damit sinkt der Inzidenzwert erneut auf nun 87,3 (Vortag: 88,2) Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Hansestadt 83.050 Corona-Infektionen registriert. Von ihnen gelten nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts 78.200 als genesen. Dem Institut zufolge haben in Hamburg bislang 1.233.962 Menschen zumindest eine Erstimpfung erhalten, 1.090.820 Personen sind vollständig geimpft.

Die Zahl der Patienten in den Kliniken ist weiter gestiegen: In Hamburger Krankenhäusern werden aktuell 95 (Vortag: 83) Corona-Patienten behandelt, 36 (Vortag: 32) Menschen sind so schwer erkrankt, dass sie intensivmedizinisch betreut werden müssen (Stand 19.8.). Die Behörde meldete keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. Bislang sind 1636 Menschen gestorben.

Tourismus in Hamburg legt etwas zu – auf niedrigem Niveau

Der Tourismus in Hamburg scheint sich langsam zu erholen, ist aber von Vor-Corona-Zeiten weit entfernt. So stieg die Zahl der Gäste im Juni auf 214.000, wie das Statistikamt Nord am Freitag mitteilte. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat zwar 2,5 Prozent mehr, aber nicht einmal ein Drittel der Gästezahl des coronafreien Junis 2019. I

Insgesamt zählten die Statistiker im ersten Halbjahr in der Hansestadt 539.000 Gästeankünfte. Im ersten Halbjahr 2020 waren es 1,56 Millionen sowie 3,58 Millionen im coronafreien ersten Halbjahr 2019.

Die Zahl der Übernachtungen stieg im Juni im Vergleich zum Vormonat um 3,3 Prozent auf 470.000 – nach 1,43 Millionen im Juni 2019. Im Halbjahresvergleich lag die Zahl der Übernachtungen in Hamburg 2019 bei 7,17 Millionen, 2020 bei 3,2 Millionen und 2021 bei 1,31 Millionen. Im Juni 2021 erreichte das Übernachtungsaufkommen von Gästen aus Deutschland 413.000 Nächte und stieg damit im Vergleich zum Vormonat um 0,7 Prozent. Ausländische Besucherinnen und Besucher buchten 57.000 Nächte, was einem Plus von 27,4 Prozent entspricht. Ihr Anteil an allen Gästen machte 10,5 Prozent aus, wobei die meisten von ihnen aus Dänemark, den Niederlanden, der Schweiz, Österreich und Frankreich kamen.

Die wichtigsten Corona-Themen im Überblick

CDU: Betriebsschließungen branchenübergreifend verhindern

Zum heutigen Treffen von Peter Tschentscher mit Wirtschaftsvertretern sagte Götz Wiese, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Corona ist nicht vorbei. Die Pandemie wird uns – wenn auch dank der Impfkampagne unter veränderten Vorzeichen – noch eine Weile begleiten." Hamburgs Wirtschaft aber könne nicht warten. "Sie braucht – jetzt – klug abgewogene Öffnungsschritte, die auch der gerade anlaufenden vierten Infektionswelle Rechnung tragen." Erneute Betriebsschließungen müssen seiner Ansicht nach branchenübergreifend verhindert werden.

"Es ist zudem wichtig, den Blick über Corona hinaus auf die Probleme zu richten, die Hamburgs Wirtschaft weiter massiv belasten", so der CDU-Mann. "Wir brauchen einen Pakt für Handwerk und Gewerbe: Der Nachwuchsmangel stellt insbesondere im Mittelstand ein massives Zukunftsproblem dar. Wir brauchen mehr Auszubildende im Handwerk, um beispielsweise die Energiewende auch praktisch umzusetzen."

Tschentscher trifft Hamburger Wirtschaft – Statement heute

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) empfängt am Freitagvormittag Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft im Rathaus, um sich über die aktuelle Geschäftslage, mittelfristige Planungen sowie ihre Erwartungen an die Politik auszutauschen.

Mit dem Fortschritt der Impfungen verbessere sich auch die Perspektive für die Wirtschaft, heißt es in einer aktuellen Mitteilung. Für eine gute Entwicklung der Hamburger Wirtschaft sei es wichtig, jetzt branchenübergreifend starke Impulse zu setzen und die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Über die Ergebnisse des Gesprächs wird um 12.30 Uhr in einer Pressekonferenz im Kaisersaal berichtet.

Die wichtigsten Corona-Themen im Überblick

Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen steigt deutlich

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Niedersachsen ist am Freitag weiter deutlich gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts betrug der Wert 35,5, nachdem er am Vortag bei 31,5 lag. Eine Woche zuvor gab es 22,1 Corona-Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Die Zahl der Neuinfektionen lag bei 665, ein Mensch starb an oder mit dem Coronavirus.

Den höchsten Inzidenzwert im Land hatte die Stadt Wolfsburg mit 61,1. Danach folgten der Landkreis Verden mit 56,9 und die Stadt Osnabrück mit 52,6. Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz wurde im Landkreis Wittmund mit einem Wert von 8,8 festgestellt. Die Landkreise Rotenburg/Wümme sowie Osterholz hatten Inzidenzwerte von 14,7 beziehungsweise 14,9.

Nach Daten des Divi-Intensivregisters wurden in Niedersachsen 32 Menschen mit Covid-19 in Krankenhäusern behandelt, 22 von ihnen wurden invasiv beatmet. Die Zahl der freien Intensivbetten lag bei 329, davon hatten 148 eine spezielle Ausstattung zur Behandlung von Corona-Patienten. Divi steht für Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin.

Infektionsgeschehen in Bremen steigt weiter an

Auch im Land Bremen stieg das Infektionsgeschehen am Freitag weiter. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag im Zwei-Städte-Land bei 50,5. Am Vortag betrug der Wert 44,3, eine Woche zuvor noch bei 29,4. Bei 81 Menschen wurden Neuinfektionen festgestellt, ein Mensch starb an oder mit Corona.

Die AHAL-Regeln gegen Corona: So verringern sie das Ansteckungsrisiko

  • Abstand halten: Reduzieren Sie Kontakte auf ein notwendiges Minimum, und halten Sie mindestens 1,50 Meter Abstand zu anderen Personen
  • Hygiene: Vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund, waschen Sie sich regelmäßig die Hände mit Seife und achten Sie auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge)
  • Im Alltag Maske tragen: Auch wo die (erweiterte) Maskenpflicht nicht gilt, ist es empfehlenswert, sich und andere vor Ansteckung zu schützen. FFP2-Masken oder OP-Masken bieten Schutz vor Ansteckung
  • Lüften: Wenn Sie sich mit anderen Personen in einem Raum aufhalten, lüften Sie regelmäßig, um das Risiko einer erhöhten Viruskonzentration in der Raumluft zu verringen
  • Außerdem: Wenn Sie persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten Sie sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden

Fehlende Corona-Maske wird gesuchtem Mann zu Verhängnis

In der Nacht zum Donnerstag geriet ein stark betrunkener Mann in das Visier der Hamburger Bundespolizei, weil er auf einem Bahnsteig im Bahnhof Altona keinen Mund-Nasen-Schutz trug.

Die Beamten sprachen den 55-Jährigen darauf an und überprüften seine Personalien. Dabei stellte sich heraus, dass er bereits per Haftbefehl gesucht wurde. Er hatte eine Geldstrafe wegen Fahrens ohne Fahrschein nicht bezahlt und muss jetzt für 60 Tage in Haft. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,99 Promille.

Lesen Sie hier den Corona-Newsblog für den Norden vom Vortag

( coe/cw/dpa )

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