Gesundheit

Fast eine Million Euro für Schutzmaskenproduktion

dpa
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch.

Eine FFP2-Maske liegt auf einem Tisch.

Foto: dpa

Grube. Mit 965.000 Euro aus einem EU-Fonds unterstützt das Land Schleswig-Holstein die Produktion von Atemschutzmasken bei der F&F Lasertechnik in Ostholstein. Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) überreichte den Förderbescheid am Mittwoch den Geschäftsführern Jens Sager und Andreas Babbe. Das Unternehmen aus Neustadt, das ansonsten in der Metall- und Blechverarbeitung aktiv ist, war im vorigen Jahr mit einem neuen Werk in Grube in die Maskenproduktion eingestiegen. Dort fertigt es laut Sager 200.000 Masken pro Woche. 80 Prozent davon gingen an die Bundesländer, der Rest an Industrie und Handel. Exportmöglichkeiten würden ausgelotet.

F&F Lasertechnik trage maßgeblich dazu bei, die Versorgung mit persönlicher Schutzausrüstung innerhalb Deutschlands sicherzustellen, erklärte Buchholz. "Gleichzeitig werden neue Wirtschaftsbereiche erschlossen; das unterstützen wir gerne." Das Unternehmen hat auch eine FFP-Maske für schwere Einsätze und höchste Schutzansprüche entwickelt. Am Anfang der Pandemie sei der Ruf nach heimischen Masken laut geworden, erläuterte Geschäftsführer Sager. "Einer Abhängigkeit von Schutzprodukten aus Asien wollten wir entgegentreten." Der Produktionsaufbau ist mit rund 40 neuen Arbeitsplätzen verbunden.

© dpa-infocom, dpa:210721-99-463908/2

( dpa )