Handball

Storm über Handball-Zweikampf: Momentum liegt bei der SG

dpa

Flensburg/Kiel. Der ehemalige Manager der Handball-Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt und des THW Kiel sieht im Meisterschaftsrennen der beiden Nordvereine einen Favoriten. "Ich glaube, das weder Kiel noch Flensburg ein Spiel verlieren werden. Das Momentum liegt daher bei der SG. Zwei Meister wird es nicht geben", sagte der Inhaber einer Kommunikations-, Beratungs- und PR-Agentur dem Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (Freitag). Die Flensburger führen die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung an, haben aber ein Spiel mehr absolviert. Noch hat die SG vier, der THW fünf Partien zu spielen.

"Die Kaderqualität beim Schleswig-Holstein-Duo ist überragend. Die Tabelle sagt einiges über den Unterschied zum Rest der Liga aus", meinte Storm. Ein Problem in Flensburg sei die Torhütersituation. Falls nach Benjamin Buric auch Torbjörn Bergerud ausfallen oder einen schlechten Tag erwischen sollte, könne der reaktivierte Henning Fritz die Ausfälle nicht lösen.

Bei den Kielern, so Storm, sei der Ausfall von Topwerfer Niclas Ekberg nicht zu kompensieren. Zudem erlaube sich Sander Sagosen zu viele Fehler. "Er ist einer der herausragenden Handballer unserer Zeit, fand aber beim Pokal-Final-4 und in Magdeburg leider nicht zu seiner besten Form", sagte der 56-Jährige.

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( dpa )