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Deutscher Lehrerpreis: Dritter Platz kommt aus Norderstedt

dpa

Hanau. Beim "Deutschen Lehrerpreis - Unterricht innovativ" hat eine Lehrerin aus Norderstedt den dritten Platz belegt. Das Projekt der Lehrerin Astrid Weißer an der Gemeinschaftsschule Ossenmoorpark in Norderstedt (Kreis Segeberg) für die Jahrgangsstufen acht und neun überzeugt dadurch, dass ein klassisches Buch mit modernen Kommunikationsmitteln behandelt wird, wie die Veranstalter am Dienstag mitteilten. Das Buch "Der Wal und das Ende der Welt" von John Ironmonger muss dabei traditionell gelesen werden. Eingesetzt werden aber auch Hörbuch, Computer, Telefon, E-Mail und Internet.

Die Veranstalter lobten: "Dieses Projekt trägt zum Erwerb von Kompetenzen bei, die für eine verantwortliche soziale Teilhabe in einer digitalen Welt und einen erfolgreichen Berufs- und Bildungsweg erforderlich sind." Mediale Lernangebote unterstützten das selbstorganisierte, kooperative und räumlich-zeitlich flexible Lernen.

Der "Deutsche Lehrerpreis" geht auf eine Initiative des Deutschen Philologenverbands und der Vodafone Stiftung Deutschland aus dem Jahr 2008 zurück. Seit 2020 tragen die Heraeus Bildungsstiftung und der Philologenverband den Wettbewerb und führen ihn durch.

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( dpa )