Newsblog für den Norden

Erste Hamburger Arztpraxen impfen ab Montag gegen Corona

| Lesedauer: 27 Minuten
Walter Plassmann, Chef der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hamburg, zur Corona-Impfung bei Hamburger Haus- und Fachärzten: Es ist alles vorbereitet." (Archivbild)

Walter Plassmann, Chef der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Hamburg, zur Corona-Impfung bei Hamburger Haus- und Fachärzten: Es ist alles vorbereitet." (Archivbild)

Foto: Michael Rauhe / FUNKE Foto Services

Der Überblick: Inzidenz in Schleswig-Holstein nähert sich Grenzwert. Rostock öffnet Theater im März. Mehr Intensivpatienten in Hamburg.

Hamburg. Mehrere Tage hintereinander gab es keine neuen Todesfälle in Hamburg, der Sieben-Tage-Wert sank – vorsichtiger Optimismus machte sich breit, dass sich im Infektionsgeschehen langsam eine Entspannung abzeichnen könnte. Doch die aktuellen Zahlen von Donnerstag zeichnen wieder ein anderes Bild.

Derweil gibt es weitere Öffnungsschritte in der Hansestadt: So wollen beispielsweise die Kundenzentren wieder einen besseren Service anbieten und weiten daher ab kommendem Montag die Öffnungszeiten aus. Laut Behörde ist „eine stufenweise Rückkehr in Richtung Regelbetrieb“ möglich. Und auch die Impfungen schreiten voran: Die Sozialbehörde macht dafür eine besondere Ankündigung.

Corona-News für Hamburg und den Norden am 11. März:

Die aktuellen Corona-Fallzahlen aus ganz Norddeutschland:

  • Hamburg: 2311 neue Corona-Fälle (gesamt seit Pandemie-Beginn: 430.228), 465 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern (davon auf Intensivstationen: 44), 2373 Todesfälle (+2). Sieben-Tage-Wert: 1435,3 (Stand: Sonntag).
  • Schleswig-Holstein: 1362 Corona-Fälle (477.682), 623 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern (Intensiv: 39). 2263 Todesfälle (+5). Sieben-Tage-Wert: 1453,0; Hospitalisierungsinzidenz: 7,32 (Stand: Sonntag).
  • Niedersachsen: 12.208 neue Corona-Fälle (1.594.135), 168 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen, 7952 Todesfälle (+2). Sieben-Tage-Wert: 1977,6; Hospitalisierungsinzidenz: 16,3 (Stand: Sonntag).
  • Mecklenburg-Vorpommern: 700 neue Corona-Fälle (381.843), 768 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern (Intensiv: 76), 1957 Todesfälle (+2), Sieben-Tage-Wert: 2366,5; Hospitalisierungsinzidenz: 11,9 (Stand: Sonntag).
  • Bremen: 1107 neue Corona-Fälle (145.481), 172 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern (Intensiv: 14), 704 Todesfälle (+0). Sieben-Tage-Wert Stadt Bremen: 1422,6; Bremerhaven: 2146,1; Hospitalisierungsinzidenz (wegen Corona) Bremen: 3,88; Bremerhaven: 7,04 (Stand: Sonntag; Bremen gibt die Inzidenzen getrennt nach beiden Städten an).

Erste Hamburger Arztpraxen impfen ab Montag

Walter Plassmann, Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg (KVH) kündigte am Donnerstagabend im NDR Fernsehen an, dass bereits in der kommenden Woche die ersten Corona-Impfungen in Arztpraxen verabreicht werden können: Aufgrund der weiterhin niedrigen Menge des zur Verfügung stehenden Impfstoffes beginne man mit den Facharztpraxen, "ganz konkret mit den Dialyse-Patienten", sagte Plassmann im "Hamburg Journal". Danach würden die onkologischen sowie die Praxen, die sich mit Lungenerkrankungen befassen, beliefert.

Hier geht es zum tagesaktuellen Corona-Blog

Bis auch die Hausärzte in Hamburg Corona-Impfstoffe verabreichen können, wird es voraussichtlich noch bis Mitte April dauern: Grund dafür ist auch hier der knappe Vorrat. Zwar sind durch die Verlängerung der Abstände zwischen Erst- und Zweitimpfung am Donnerstag rund 30.000 Impftermine kurzfristig frei geworden, wodurch auch die Freigabe von Vakzin für die Fachärzte möglich wurde – eine flächendeckende Versorgung ist jedoch noch nicht möglich.

Lesen Sie auch: So soll die Corona-Impfung bei Hausärzten funktionieren

Inzidenz in Schleswig-Holstein steigt – wieder zehn Tote

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Schleswig-Holstein nähert sich weiter dem Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von einer Woche: Am Abend meldete das Land 273 neue Corona-Fälle, damit steigt der Wert von 46,5 am Mittwoch auf nunmehr 48.

Die Zahl der Krankenhauspatienten sinkt von 209 auf 196 – auch die Zahl der sehr schweren Covid-19-Erkrankungen, die auf Intensivstationen behandelt werden müssen, geht leicht auf 53 (Vortag: 55) zurück. Zehn weitere Todesfälle lassen die Zahl der Corona-Toten in Schleswig-Holstein auf 1369 seit Beginn der Pandemie steigen.

Die Inzidenz im nördlichsten Bundesland liegt weiter auf sehr unterschiedlichem Niveau: Während Flensburg trotz gesunkener Infektionszahlen mit 87,6 weiter den höchsten Wert hat und die Kreis Segeberg (79,4) und Stormarn (76,6) nur wenig dahinter liegen, gibt es derzeit in Dithmarschen (11,3)., Plön (20,2) und Steinburg (22,9) kaum noch neue Corona-Fälle.

Rostocker Volkstheater öffnet noch im März

Mit dem Schauspiel „Jugend ohne Gott“ will das Volkstheater Rostock am 22. März die Wiedereröffnung feiern. Dank der niedrigen Corona-Inzidenzwerte in der Hansestadt sei eine Rückkehr zum Spielbetrieb an diesem Termin möglich, teilte das Theater am Donnerstag mit. Ursprünglich war die Premiere des von Regisseur Daniel Pfluger inszenierten Stückes für Samstag, den 20. März, geplant gewesen. „Nun musste sie lediglich um zwei Tage verschoben werden.“

Dem Wochenstart im Großen Haus soll vom 25. März an ein ganzes Premierenwochenende mit Aufführungen in allen Spielstätten folgen, hieß es. Die vier Sparten hätten die Zeit genutzt und Angebote für den Neustart erarbeitet. Derzeit würden die Hygienemaßnahmen für Publikum und Mitarbeiter vorbereitet. Das Volkstheater testet auch die „Luca“-App zur Kontaktnachverfolgung. In Rostock lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag bei 25,3.

Niedersachsen hält an Inzidenz als Voraussetzung für Lockerungen fest

Trotz anhaltender Kritik der Kommunen am Corona-Kurs in Niedersachsen hält die Landesregierung an der örtlichen Inzidenz als Kriterium für Lockerungen fest. „Ich kann den Unmut und die Schwierigkeit in den Landkreisen mit hoher Inzidenz gut verstehen“, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Donnerstag in Hannover. In der weiter schwierigen Corona-Lage aber müsse der Gesundheitsschutz im Vordergrund stehen. Dafür sei der Wert von weniger als 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen die richtige Schwelle für Lockerungen.

Sieben Landkreise überschritten am Donnerstag den Wert, landesweit lag die Inzidenz ähnlich wie an den Vortagen bei 67,9. Einen Krisengipfel forderten die Oberbürgermeister von Wolfsburg, Salzgitter und Lüneburg. Die Bürger akzeptierten die Einschränkungen nicht mehr, weil sie sie nicht nachvollziehen könnten und sie oft willkürlich wirkten, sagte der Oberbürgermeister von Salzgitter, Frank Klingebiel (CDU), der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Auch Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD) betonte: „Wir brauchen eine ganzheitliche und nachhaltige Strategie, wie wir von Ostern über den Sommer bis nach Weihnachten kommen."

Behrens, die nun seit einer Woche im Amt ist, kündigte ein Zugehen auf die Kommunen an, Treffen seien bereits vereinbart. „Offensichtlich müssen wir mehr sprechen.“ Ein Impfpakt unter Einbeziehung der Kommunen sei in Vorbereitung. Neben den Oberbürgermeistern hatten sich zuvor auch Landräte mit Kritik gemeldet, unter anderem an der jüngsten, in einzelnen Punkten missverständlichen Corona-Verordnung. Diese befinde sich gerade in Überarbeitung, sagte Behrens. Die neue Verordnung soll nach Auskunft der Staatskanzlei am Sonnabend in Kraft treten.

Voran geht es unterdessen bei den Corona-Schutzimpfungen. Die Terminvergabe für Menschen über 70 Jahre startet in Niedersachsen in der kommenden Woche. Jahrgangsweise würden die insgesamt rund 700.000 Impfberechtigten in den kommenden Wochen angeschrieben, kündigte Behrens an. Neben einem zentralen Anschreiben stehe es den Kommunen frei, die Betroffenen parallel auch selber zu informieren.

Kreis Segeberg verschärft Corona-Regeln: 20 weitere Kinder infiziert

Wegen gestiegener Corona-Infektionszahlen treten im Kreis Segeberg am Montag wieder verschärfte Regeln für Kitas und Schulen in Kraft. Dann kehren die Kitas, Krippen und Horte vom Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen in den eingeschränkten Regelbetrieb zurück, wie die Kreisverwaltung am Donnerstag mitteilte. Damit dürfen Berufstätige ihre Kinder weiterhin betreuen lassen. An den Schulen gehen die Klassen 1 bis 6 in den Wechselunterricht.

Unterdessen hat sich der Corona-Ausbruch an der deswegen geschlossenen Kita und Krippe Südstadt in Bad Segeberg ausgeweitet. Nachdem bis Dienstag sieben Mitarbeiterinnen und zwei Kinder nachweislich mit Corona infiziert waren, stieg die Zahl mittlerweile auf knapp 30. 20 weitere Kinder seien angesteckt, teilte der Kreis mit. Auch Eltern seien infiziert. Es werde geprüft, ob es sich bei dem Erreger um die britische Virusvariante handelt.

Dem Infektionsschutz des Kreises sind aktuell in rund 20 Einrichtungen positive Corona-Fälle bekannt – sowohl bei Mitarbeiterinnen als auch bei Kindern. Mit Stand Mittwochabend gab es im Kreis zuletzt 74,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Das war der dritthöchste Wert im Land, das bei einem Durchschnitt von 46,5 lag.

Discounter kündigt Schnelltest für unter fünf Euro an

Am Sonnabend hatten erste Händler wie Aldi oder Lidl mit dem Verkauf von Corona-Schnelltests begonnen. Doch die Nachfrage war größer als das Angebot. In vielen Aldi-Märkten waren die Tests schon nach wenigen Minuten ausverkauft. Teilweise hatten sich zuvor lange Schlangen vor den Märkten gebildet.

Neben Edeka, Rewe, Rossmann und dm will nun auch der Discounter Netto nachziehen und ab dem 22. März Schnelltests für unter fünf Euro anbieten. Sie sollen direkt an der Kasse verkauft werden, damit möglichst viele Kunden einen der begehrten Tests erstehen können. Deutschlandweit betreibt Netto 342 Märkte, davon auch zahlreiche in Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

Lesen Sie auch:

Ablauf geändert: Kurzfristig mehr Impfungen in Hamburg möglich

Auf Empfehlung der Ständigen Impfkommission wird auch in Hamburg der Abstand zwischen den Corona-Erst- und Zweitimpfungen vergrößert. Kurzfristig sind damit mehr Schutzimpfungen möglich, wie der Sprecher der Gesundheitsbehörde, Martin Helfrich, am Donnerstag sagte. Im Falle des Präparats von Biontech werde die Zweitimpfung nun erst nach sechs Wochen verabreicht und nicht mehr schon nach drei. Bei Astrazeneca vergrößere sich der Abstand von derzeit neun auf zwölf Wochen.

„Dieses Vorgehen ist von der Ständigen Impfkommission empfohlen und von der Zulassung gedeckt. Es ist also medizinisch sinnvoll“, sagte Helfrich. Durch den größeren Abstand stünden kurzfristig mehr Dosen für Erstimpfungen zur Verfügung, „weil die Mengen für die zweite Impfung erst später gebraucht werden, wenn den Ankündigungen zufolge mehr Impfstoff zur Verfügung steht“.

Bislang hatte man in Hamburg die zweite Biontech-Dosis in Reserve gehalten. Beim Vakzin von Astrazeneca war dies wegen des ohnehin schon größeren Abstands hingegen von vorn herein nicht empfohlen worden.

Mehr zum Thema:

Auch am Donnerstag wurden wieder neue Termine für das Impfzentrum im Vergabesystem freigeschaltet. „Es werden jetzt in den kommenden Tagen 31.000 Impftermine eingestellt, die zeitlich alle in diesem Monat liegen“, sagte Helfrich. Das Hamburger Modell sei es, „auf Sicht Termine zu vergeben“, anders als in anderen Bundesländern. In den kommenden zwei Wochen hätten 40.000 Menschen einen Termin. „Und wir sind jetzt an einem Punkt, wo ein Großteil der über 80-Jährigen bereits eine Impfung erhalten hat.“ Mindestens drei Viertel seien bereits geimpft oder hätten einen Termin dafür.

Althusman hat Öffnungen zu Ostern noch nicht aufgegeben

Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) macht der Hotellerie und Gastronomie in dem Bundesland Hoffnungen auf mögliche Lockerungen noch vor Ostern. „Sollte es das Infektionsgeschehen zulassen ist Außengastronomie hoffentlich schon ab dem 22. März möglich“, sagte der Minister am Donnerstagmorgen bei einem Ortstermin auf dem Stimbekhof in Oberhaverbeck. „Gastronomie und Hotellerie haben hervorragende Hygienekonzepte“, so Althusmann.

Er habe eine vorsichtige Öffnung zu Ostern noch nicht aufgegeben. Der alleinige Blick auf die Inzidenz sei nicht immer sinnvoll und müsse überdacht werden. Zu unterschiedlich seien die Inzidenzzahlen in Niedersachen.

Die wichtigsten Corona-Themen im Überblick

Kritik an Auszahlungsstopp der Corona-Hilfen

Der CDU-Wirtschaftspolitiker Lukas Kilian hat die vorübergehende Einstellung von Corona-Hilfen durch die Bundesregierung kritisiert. „Mit größtem Unverständnis haben wir die Reaktion von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zur Kenntnis nehmen müssen, einen vorsorglichen Stopp der Abschlagszahlungen aufgrund festgestelltem betrügerischen Missbrauchs in wenigen Fällen veranlasst zu haben“, sagte Kilian am Mittwoch in Kiel. Zuvor hatte die Bundesregierung wegen Betrugsverdachts die Abschlagszahlungen auf Staatshilfen vorübergehend gestoppt.

„Das geht mit Sicherheit weit über das Ziel hinaus und schadet denen, die dringend auf die Hilfen angewiesen sind“, sagte Kilian. Die Botschaft könne nur lauten: „Die Polizei kümmert sich um die Ermittlungen, das Bundesministerium muss jedoch umgehend die Mittel für alle berechtigten Antragsteller freigeben. Hier ist absolute Eile geboten.“

Lesen Sie auch:

Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) hatte am Mittwoch erklärt, derzeit keine Anhaltspunkte dafür zu haben, dass von Schleswig-Holstein aus Betrugsversuche bei Corona-Hilfen ausgegangen seien.

UKE: Krankheitsverlauf bei Corona schwerer als bei Grippe

Forscher des UKE haben in einer Studie die Krankheitsverläufe von Covid-19-Patienten mit denen von Grippekranken verglichen. Sie konnten zeigen, dass Betroffene mit geschwächtem Immunsystem besonders gefährdet für einen schweren Verlauf einer Corona-Erkrankung sind, wie das UKE am Donnerstag mitteilte. Unter den immungeschwächten Patienten hatten diejenigen mit einer Covid-19-Infektion eine höhere Krankenhaussterblichkeit (33,3 Prozent) als die Patienten mit saisonaler Influenza (11,6 Prozent). Zugleich zeigen die Daten, dass jüngere Patienten mit weniger Vorerkrankungen schwere Covid-19 Verläufe aufzeigen können.

Außerdem fanden die Forscher heraus, dass die Patienten und Patientinnen, die am Coronavirus erkrankt waren, im Durchschnitt jünger waren und weniger Begleiterkrankungen aufwiesen als die mit Grippe Infizierten. Trotzdem hatten die Covid-19-Patienten im Durchschnitt einen längeren Krankenhausaufenthalt (26 statt 17 Tage), benötigten häufiger eine Sauerstofftherapie oder eine invasive Beatmung und mussten häufiger auf die Intensivstation verlegt werden (40 Prozent) als Menschen mit saisonaler Influenza (20 Prozent).

In der Studie wurden die Krankheitsverläufe von 166 im UKE behandelten Personen mit Covid-19 mit 255 Patienten mit saisonaler Influenza verglichen. Die Daten für die Grippepatienten stammen aus den Jahren 2017 und 2018.

Die AHAL-Regeln gegen Corona: So verringern sie das Ansteckungsrisiko

  • Abstand halten: Reduzieren Sie Kontakte auf ein notwendiges Minimum, und halten Sie mindestens 1,50 Meter Abstand zu anderen Personen
  • Hygiene: Vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund, waschen Sie sich regelmäßig die Hände mit Seife und achten Sie auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge)
  • Im Alltag Maske tragen: Auch wo die (erweiterte) Maskenpflicht nicht gilt, ist es empfehlenswert, sich und andere vor Ansteckung zu schützen. FFP2-Masken oder OP-Masken bieten Schutz vor Ansteckung
  • Lüften: Wenn Sie sich mit anderen Personen in einem Raum aufhalten, lüften Sie regelmäßig, um das Risiko einer erhöhten Viruskonzentration in der Raumluft zu verringen
  • Außerdem: Wenn Sie persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten Sie sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden

Corona-Krise: Forscher müssen Geräte im Südatlantik retten

Insgesamt 13 Meereswissenschaftler sollen in Kürze mit einem Forschungsschiff in den Südatlantik aufbrechen, um wertvolle Messgeräte und Daten zu retten. Wegen der Corona-Pandemie konnten die Geräte im vergangenen Jahr nicht gewartet werden. Lesen Sie hier von der heiklen Mission, die die Wissenschaftler erwartet.

Leiter des Impfzentrums: In wenigen Wochen 20 Millionen Menschen impfen

Der medizinische Leiter des Hamburger Impfzentrums, Dr. Dirk Heinrich erklärte am Donnerstag in seiner Funktion als Vorsitzender des Virchowbundes in Deutschland: „Die jährliche Grippeimpfung beweist, dass wir niedergelassenen Ärzte in der Lage sind, innerhalb weniger Wochen mehr als 20 Millionen Menschen zu impfen.“ Heinrich sagte, er sehe drei Voraussetzungen für den schnellen Erfolg:

  • „Zunächst muss ausreichend Impfstoff vorhanden sein. Die Liefermengen müssen so hoch sein, dass in den Praxen faktisch nicht mehr priorisiert werden muss.“
  • Die Impfverordnung müsse geändert werden, auch im Hinblick auf die aufwendige Dokumentation und die Abrechnung.
  • Die Kühlketten und die Terminvergabe müsse geregelt werden.

Heinrich sagte weiter: „Die Regierenden haben es in der Hand, ob in den Praxen mit voller Kapazität geimpft werden kann, oder ob wir uns in bürokratischen Details verlieren.“

Corona-Zahlen für Hamburg: Wieder mehr Infektionen und Intensivpatienten

Die für das Ressort Gesundheit zuständige Hamburger Sozialbehörde hat am Donnerstag 303 neue Corona-Infektionen gemeldet. Am vergangenen Donnerstag waren es mit 268 weniger Fälle. Somit steigt der Inzidenzwert wieder etwas und liegt nun bei 80,6 (Vortag: 78,7) Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Seit Beginn der Pandemie wurden in der Hansestadt 54.264 Corona-Infektionen registriert. Von ihnen gelten nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts 48.900 als genesen.

Die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern liegt bei 261 (Stand: 10. März), es gibt dabei einen deutlichen Anstieg der Intensivpatienten: 98 Menschen sind so schwer erkrankt, dass sie intensivmedizinisch behandelt werden müssen (Vortag: 88), 81 von ihnen kommen aus Hamburg.

Nach Angaben des RKI liegt die Zahl der Todesfälle in Hamburg bei 1314 – es sind zwei weitere Tote hinzugekommen (Stand: 10. März).

Impftermin-Vergabe für Menschen über 70 startet kommende Woche

Die Terminvergabe für Corona-Schutzimpfungen für Menschen über 70 Jahre startet in Niedersachsen in der kommenden Woche. Jahrgangsweise würden die insgesamt rund 700.000 Impfberechtigten in den kommenden Wochen angeschrieben, kündigte Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) am Donnerstag an. Neben einem zentralen Anschreiben stehe es den Kommunen frei, die Betroffenen parallel auch selber zu informieren. Die Hotline zur Terminvergabe sei inzwischen auf 500 Mitarbeiter aufgestockt worden, bis Monatsende sollen es 800 sein.

Der Start von Corona-Impfungen auch über die Hausärzte soll in Niedersachsen spätestens am 19. April beginnen, sagte Behrens. Die Arztpraxen sollten zunächst Patienten mit Vorerkrankungen impfen sowie Menschen, die nicht mehr mobil sind und zu Hause vom Arzt aufgesucht werden. Später sei auch ein Einbinden von Betriebsärzten in die Impfkampagne geplant.

Michel-Turm ab Montag wieder für Besucher zugänglich

Nach monatelanger Schließung wegen des Corona-Lockdowns dürfen Besucher des Hamburger Michels nun wieder auf den Kirchturm steigen und die Krypta besuchen. Das Gruftgewölbe könne bereits am Samstag wieder besichtigt werden, die Aussichtsplattform auf dem Turm werde ab Montag geöffnet, teilte eine Gemeindesprecherin am Donnerstag mit.

Besucher des Hamburger Wahrzeichens müssen allerdings einen Termin buchen. Außerdem müssen sie gut zu Fuß sein. Mit dem Eintrittsticket dürfen sie den Aufzug nämlich nur nach oben nutzen. Aus Gründen des Infektionsschutzes müssen sie dann über die Treppen nach unten gehen. Das bedeutet einen Weg über 452 Stufen.

Tierpark Hagenbeck: Termin für Öffnung steht fest

Der Hamburger Tierpark Hagenbeck öffnet am 26. März wieder. Das Tropenaquarium bleibt allerdings noch geschlossen. Ab 22. März können Tageskarten ausschließlich im Onlineshop erworben werden, zuvor muss wegen der Corona-Pandemie ein Kontaktformular ausgefüllt werden, hieß es am Donnerstag auf der Internetseite des Tierparks. Auch Besitzer von Jahreskarten müssen sich online registrieren.

Laut Vorgabe hätte der Tierpark eigentlich schon am 8. März wieder öffnen können. Die aktuell noch ungesicherte Sachlage für einen Tierparkbesuch und die damit einhergehenden Maßnahmen und Hygienevorschriften hätten eine kurzfristige Öffnung an diesem Datum leider nicht möglich gemacht, teilte der Tierpark mit. Die Vorbereitungen für die Wiedereröffnung würden auf Hochtouren laufen.

Noch sind nicht alle Details geklärt. Auf Anfrage erklärte eine Sprecherin, es werde beispielsweise eine Personenobergrenze geben. Jedoch sei noch nicht klar, wie hoch diese sein werde. Fest stehe bereits, dass es beim Tagesticket kein festes Zeitfenster geben werde. Es werde jedoch empfohlen, am frühen Morgen oder frühen Nachmittag zu kommen. Denn besonders beliebt sei ein Besuch gegen 10.00 Uhr oder 11.00 Uhr.

Behörde: Darum kommt es zu Wartezeiten vor dem Impfzentrum

Die Impfungen gegen das Coronavirus nehmen langsam Fahrt auf: Mit Stand vom 9. März haben 130.462 Hamburger ihre Erstimpfung erhalten, 64.097 auch schon die wichtige Zweitimpfung. 5493 Impfdosen sind innerhalb eines Tages in der Hansestadt verimpft worden. Dabei kann es gelegentlich zu Wartezeiten vor dem zentralen Impfzentrum in den Hamburger Messehallen kommen, die sich jedoch in der Regel auf wenige Minuten beschränken sollen.

"Wartezeiten von zwei Stunden dürften die absolute Ausnahme sein und nur in wenigen Situationen mit Terminspitzen auftreten", erklärt Martin Helfrich, Sprecher der Sozialbehörde. "Für Zeiten, in denen mehr Termine gebucht sind, werden mehr Impfstrecken geöffnet – bei hoher Auslastung auch alle Cluster gleichzeitig." Er nennt einige Faktoren, die die Impfdauer dennoch beeinflussen können: die Berechtigungsprüfung, das Aufklärungsgespräch mit dem Arzt sowie die anschließende Ruhezeit.

Vor allem die Prüfung der Berechtigung sei eine Herausforderung für die flüssige Abwicklung, so Helfrich. Da noch nicht allen Bürgern ein Impfangebot gemacht werden könne, müsse priorisiert werden. "Leider kommt es zunehmend häufig vor, dass die Berechtigung nicht nachgewiesen werden kann – gelegentlich haben Personen dann kein Verständnis dafür, dass sie bei fehlender Legitimation abgewiesen werden", erläutert der Sprecher. Die sorgsame Prüfung und längere Diskussionen verhinderten dann die flüssige Abwicklung und verlängerten die Wartezeiten für Impfberechtigte.

Lesen Sie auch:

Darüber hinaus macht die Sozialbehörde eine spezielle Ankündigung: Am Freitag, den 12. März, ist eine Impfmöglichkeit speziell für Gehörlose eingerichtet. Personen über 80 Jahren, die gehörlos und auf einen Dolmetscher angewiesen sind, können dann im Impfzentrum zwischen 14:30 und 17:30 Uhr eine Impfung erhalten. Das Besondere: Eine Anmeldung beziehungsweise Terminvereinbarung für den Zeitraum ist für diese Personengruppe nicht erforderlich. Es wurde ein Kontingent vorreserviert.

Corona-Krise: Homeoffice treibt Stromkosten von Privathaushalten hoch

Insbesondere Verbraucher, die viel im Homeoffice arbeiten, müssen sich in diesem Jahr auf höhere Nachzahlungen bei der Stromrechnung einstellen. Nach einer repräsentativen Befragung des Vergleichsportals Verivox kommt voraussichtlich auf jeden zweiten Haushalt bei der Stromrechnung eine Nachzahlung wegen eines höheren Verbrauchs zu.

Die Mehrkosten treffen die Hamburger besonders stark, denn in der Hansestadt werden die höchsten Strompreise fällig. Sie sind rund acht Prozent höher als im Bundesdurchschnitt. Zwei Drittel der befragten Haushalte (66 Prozent) berichten, dass ihr Stromverbrauch in der Pandemie gestiegen sei, in knapp jedem fünften Haushalt sogar sehr stark. Etwa die Hälfte der Befragten hat seit Beginn der Pandemie bereits eine Jahresabrechnung für Strom erhalten. Diejenigen, die nachzahlen mussten, überwiesen im Schnitt 112 Euro – und für fast alle dieser Haushalte erhöhten sich die Abschlagszahlungen.

Tipps zum Stromverbrauch im Homeoffice

Während der Corona-Krise arbeiten viele Menschen im Homeoffice. Das treibt auch die Stromkosten zu Hause in die Höhe. Die Verbraucherzentrale Hamburg gibt Tipps, um den Stromverbrauch zu senken und so Ressourcen und Geld zu sparen.

  • Der Computer: Bauart und Leistungsfähigkeit beeinflussen den Stromverbrauch erheblich. Ein Standard-Laptop kommt bei einem achtstündigen Arbeitstag auf 0,2 Kilowattstunden, ein Desktop-PC mit vergleichbarer Leistung auf ungefähr das Dreifache. In sechs Wochen Homeoffice ergibt das zwei Euro zusätzliche Stromkosten bzw. sechs Euro für den PC.
  • Hoch gerüstete Gaming-PCs sollten nicht über einen längeren Zeitraum im Homeoffice verwendet werden, da deren Leistungsfähigkeit zu einem 70 % höheren Stromverbrauch führen kann.
  • In Arbeitspausen sollte jeder PC in den Energiesparmodus versetzt werden. In den Optionen lassen sich genaue Energiespar-Einstellungen vornehmen. Nachts und bei längeren Arbeitspausen sollte der PC ausgeschaltet sein.
  • Auch der Stromverbrauch der WLAN-Router lässt sich verringern. So kann bei einigen Modellen die Datenübertragungsfunktionen zeitlich begrenzt und nachts abgeschaltet werden.
  • Wer nachts außerdem WLAN-Empfänger (wie PC, Handy, Smart TV) komplett ausschaltet, verringert damit auch den Stromverbrauch des Routers. Gleiches gilt für WLAN-Repeater. Diese erweitern die Reichweite des Funknetzes und kommen deshalb oft in großen Wohnungen oder Häusern zum Einsatz.
  • Abschaltbare Mehrfachsteckdosen sind empfehlenswert, da einige elektrische Geräte auch nach der Abschaltung weiter Strom verbrauchen. Durch die Abschaltung der Mehrfachsteckdose wird der unnötige Stand-by-Verbrauch verhindert.
  • Sogenannte Master-Slave-Steckdosen schalten selbsttätig weitere Geräte wie etwa PC-Peripherie vom Netz, allerdings haben sie einen Eigenverbrauch. Dieser liegt bei ein bis zwei Watt.
  • Rund ums Stromsparen bietet die Verbraucherzentrale Hamburg eine telefonische Beratung an. Kurzauskünfte und Anmeldungen für ausführliche Beratungsgespräche sind möglich über die Hamburger Energielotsen unter der Rufnummer (040) 248 32-250.

Großer Andrang bei "Lernferien" in Hamburg

Viele Hamburger Schülerinnen und Schüler haben das Angebot genutzt, in den Märzferien durch die Pandemie versäumte Inhalte nachzuholen. Schulsenator freut sich, "dass die Lernferien inzwischen so gut besucht werden".

Corona in Hamburg: Kundenzentren werden wieder länger öffnen

Die Kundenzentren bieten wieder einen besseren Service an. Ab kommenden Montag werden die Öffnungszeiten ausgeweitet. Bürgerinnen und Bürger können ihre Angelegenheiten dann wieder in der Zeit von 7 bis 19 Uhr erledigen. Das teilte die Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke am Mittwoch mit.

Nach Einschätzung der Behörde hat sich das Corona-Infektionsgeschehen so weit entspannt, dass „eine stufenweise Rückkehr in Richtung Regelbetrieb“ möglich ist. Die 17 Hamburger Kundenzentren achten aber auch weiterhin auf die aktuellen Hygiene- und Arbeitsschutzvorschriften und werden daher die bisherigen Schichtplanungen anpassen. In Einzelfällen könne dies dazu führen, dass Termine nicht wie vereinbart stattfinden können, heißt es aus der Behörde. Betroffene Terminkunden würden dann kurzfristig kontaktiert. Weitere Angebotsanpassungen wie zum Beispiel ein Terminangebot am Sonnabend seien bereits in Planung.

Einzige Ausnahme bei der Rückkehr zum Regelbetrieb bleibt die Sonnabendöffnung im Bezirksamt Hamburg-Mitte, dieses Angebot wird weiterhin ausgesetzt. Weitere Auskünfte über Zuständigkeiten, Gebühren, Öffnungszeiten von Ämtern, erforderliche Unterlagen und vieles mehr erhalten die Bürgerinnen und Bürger unter der Behördennummer 040/115 (immer montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr).

Astrazeneca-Lieferung in letzter Minute – Hamburg kann weiter impfen

Hamburg vergibt Impftermine nur auf Sicht. Wenn eine angekündigte Lieferung ausbleibt, ist man in der Bredouille. Das wäre jetzt fast passiert. Erfahren Sie hier, wie Hamburg einer ersten Absage von Impfterminen nur knapp entgangen ist.

Lesen Sie auch:

Schulöffnung im Norden: Inzidenz-Wirrwarr in der Metropolregion

Am Mittwoch hat das Bildungsministerium das weitere Vorgehen bei der Schulöffnung bekannt gegeben. Für Irritation sorgt die Entscheidung, im Herzogtum Lauenburg trotz etwas niedrigerer Inzidenz im Home-Schooling zu bleiben, während im benachbarten Stormarn bei höheren Werten der Wechselunterricht beginnt.

Buchholz: Öffnung des Einzelhandels "konsequent und verantwortbar"

Der Einzelhandel in Schleswig-Holstein darf zunächst weiter geöffnet bleiben. Das teilte die Landesregierung am Mittwoch in Kiel mit. Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) sagte mit Blick auf die Corona-Pandemie: „Angesichts einer seit neun Tagen stabilen Zahl von unter 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern binnen einer Woche ist die weitere Öffnung des Einzelhandels ebenso konsequent und verantwortbar wie behutsam.“

Buchholz sagte aber auch, dass sich die Betriebe auf möglicherweise erneut steigende Corona-Zahlen in den kommenden Wochen einstellen müssten. „Das heißt, dass sich die Einzelhändler so früh wie möglich mit Möglichkeiten zur digitalen Terminvereinbarung und Kontaktverfolgung befassen sollten.“

Die am Mittwoch veröffentlichte Bewertung der Pandemielage gilt den Angaben zufolge für die kommende Woche. Schon seit Montag dürfen die Geschäfte in Schleswig-Holstein bei begrenzter Kundenzahl in Bezug auf die Verkaufsfläche wieder öffnen. Sollte die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen aber wieder auf über 50 steigen, müssten die Kunden vor dem Einkauf einen Termin vereinbaren, hatte es am Montag geheißen. Wenn die Zahl landesweit über 100 steigt, müsste der Einzelhandel erneut schließen, und Kunden könnten nur noch bestellte Waren nach Voranmeldung abholen.

Corona-Gipfel: Das bedeuten die Beschlüsse für Hamburg

Die aktuellen Corona-Zahlen aus Schleswig-Holstein zeigten am Abend eine Seitwärtsbewegung: Die Inzidenz stieg durch 257 neue Corona-Fälle leicht von 46,2 auf 46,5, weiter liegen 209 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern, 55 von ihnen auf der Intensivstation. Seit Dienstag meldete das Land weitere neun Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus, die Gesamtzahl liegt nun bei 1359.

Bei seiner Interpretation der Corona-Zahlen profitiert Schleswig-Holstein von Kreisen wie Dithmarschen (Inzidenzwert 12,0), Steinburg (21,4) und Plön (22,5). Tatsächlich liegen sechs Stadt- und Landkreise im Norden teils deutlich über dem Grenzwert von 50: Mit Ausnahme von Flensburg (84,3) gilt die generelle Öffnung des Einzelhandels aber auch in Stormarn (75,8), Segeberg (74,3), Herzogtum Lauenburg (70,7), Neumünster (54,9) und Schleswig-Flensburg (50,7).

Lesen Sie hier den Corona-Newsblog für Hamburg und den Norden vom Vortag

( maj/stp/ryb/gen/josi/dpa )

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Hamburg