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Britische Corona-Mutation in Elbkinder-Kita nachgewiesen

| Lesedauer: 28 Minuten
Die hochansteckende v britische Variante des Coronavirus wurde in einer Hamburger Kita nachgewiesen (Symbolbild).

Die hochansteckende v britische Variante des Coronavirus wurde in einer Hamburger Kita nachgewiesen (Symbolbild).

Foto: picture alliance/dpa | Monika Skolimowska

Der Tag im Überblick: Bremer Grundschulen nehmen Präsenzbetrieb in voller Klassenstärke wieder auf. Neue Corona-Zahlen für Hamburg.

Hamburg. Geschlossene Schulen, keine Treffen mit zwei oder mehr Freunden, kaum Vereinssport: Das Coronavirus fordert Kindern und Jugendlichen viel ab. Der fehlende Präsenzunterricht hat dabei die Lerndefizite bei einigen Schülern vergrößert. Die CDU appelliert daher an den Hamburger Senat, Schülerinnen und Schüler auf Antrag ihrer Eltern freiwillig eine Klasse in den Stufen sieben bis zehn wiederholen können.

In Hamburg hat sich das Corona-Infektionsgeschehen im Wochenvergleich nur minimal verringert. Die Sozialbehörde meldet am Dienstag 151 neue Corona-Infektionen (Vortag: 187). Am Dienstag vergangener Woche waren es mit 162 nur unwesentlich mehr Fälle. Damit bleibt der Inzidenzwert seit Sonntag nahezu unverändert und liegt nun bei 67,1 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Die wichtigsten Corona-Nachrichten für Hamburg und den Norden am 16. Februar:

Die aktuellen Corona-Fallzahlen aus ganz Norddeutschland:

  • Hamburg: 2311 neue Corona-Fälle (gesamt seit Pandemie-Beginn: 430.228), 465 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern (davon auf Intensivstationen: 44), 2373 Todesfälle (+2). Sieben-Tage-Wert: 1435,3 (Stand: Sonntag).
  • Schleswig-Holstein: 1362 Corona-Fälle (477.682), 623 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern (Intensiv: 39). 2263 Todesfälle (+5). Sieben-Tage-Wert: 1453,0; Hospitalisierungsinzidenz: 7,32 (Stand: Sonntag).
  • Niedersachsen: 12.208 neue Corona-Fälle (1.594.135), 168 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen, 7952 Todesfälle (+2). Sieben-Tage-Wert: 1977,6; Hospitalisierungsinzidenz: 16,3 (Stand: Sonntag).
  • Mecklenburg-Vorpommern: 700 neue Corona-Fälle (381.843), 768 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern (Intensiv: 76), 1957 Todesfälle (+2), Sieben-Tage-Wert: 2366,5; Hospitalisierungsinzidenz: 11,9 (Stand: Sonntag).
  • Bremen: 1107 neue Corona-Fälle (145.481), 172 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern (Intensiv: 14), 704 Todesfälle (+0). Sieben-Tage-Wert Stadt Bremen: 1422,6; Bremerhaven: 2146,1; Hospitalisierungsinzidenz (wegen Corona) Bremen: 3,88; Bremerhaven: 7,04 (Stand: Sonntag; Bremen gibt die Inzidenzen getrennt nach beiden Städten an).

Britische Mutation in Elbkinder-Kita nachgewiesen

Die britische Variante des Coronavirus ist in der Hamburger Elbkinder-Kita „Zeiseweg" nachgewiesen worden. Das berichtet die Bild auf ihrer Webseite. Danach bestätigte Katrin Geyer, Sprecherin der Elbkinder-Vereinigung, dass von sieben erkrankten Mitarbeitenden vier die bestätigte Mutation haben und von elf erkrankten Kindern zwei. Eigentlich sollte die Kita am 18.2. wieder öffnen. Jetzt soll sie erst am 22. Februar den Betrieb wieder aufnehmen.

Beiersdorf verliert wegen Corona deutlich Umsatz

Der Konsumgüterkonzern Beiersdorf hat wegen der Corona-Pandemie im vergangenen Jahr deutlich weniger Geschäfte gemacht als erhofft. Der Umsatz lag mit 7,025 Milliarden Euro um 8,2 Prozent unter Vorjahresniveau, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. „Organisch“, das heißt aus eigener Kraft, gibt das Unternehmen ein Umsatzminus von lediglich 5,7 Prozent an. Weltweite coronabedingte Restriktionen in wichtigen Märkten und Reisebeschränkungen hätten die Geschäftsentwicklung erheblich beeinträchtigt - vor allem im zweiten Quartal. Der Konzerngewinn schrumpfte um 19,3 Prozent auf 636 Millionen Euro.

Mehr als 40.000 Corona-Infizierte bisher in Schleswig-Holstein

Mehr als 40.000 Menschen haben sich seit Ausbruch der Pandemie in Schleswig-Holstein nachweislich mit Corona infiziert. Am Dienstag stieg die Zahl auf 40.032 (Montag: 39.781), wie aus Daten hervorgeht, die das Gesundheitsministerium in Kiel veröffentlichte (Datenstand: 16. Februar, 20.08 Uhr).

Die Sieben-Tage-Inzidenz ging weiter zurück. Es gab 55,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen - am Montag waren es 57,5. Als Zielmarke für nächste Öffnungsschritte gelten 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Am Dienstag wurden innerhalb von 24 Stunden 251 neue Corona-Infektionen gemeldet. Genau eine Woche zuvor waren es 307. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um 21 auf 1178.

391 Corona-Patienten werden den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern behandelt. 74 von ihnen werden intensivmedizinisch behandelt, 48 mit Beatmung.

Corona-Überbrückungshilfe für Studierende verlängert

Während der Corona-Pandemie in Notlage geratende Studierende können auch im Sommersemester Überbrückungshilfen bekommen. Das ursprünglich im März auslaufende und mit Bundesmitteln finanzierte Programm sei verlängert worden, teilte das Studierendenwerk Hamburg am Dienstag mit. Die Hilfe können den Angaben zufolge sowohl in- als auch ausländische Studierende erhalten, sofern sie an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule immatrikuliert sind. Auch andere Darlehen oder Stipendien seien kein Hinderungsgrund. Je nach nachgewiesener Bedürftigkeit könne jeder Studierende monatlich zwischen 100 und 500 Euro erhalten. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden.

Das Studierendenwerk Hamburg habe seit Beginn der Überbrückungshilfe Mitte 2020 mehr als 6,3 Millionen Euro an rund 13 800 Hamburger Studierende gezahlt, die wegen der Pandemie in Not geraten seien, sagte Geschäftsführer Jürgen Allemeyer. Er nannte die Hilfe einen wichtigen Baustein für Hamburger Studierende in der Corona-Pandemie, wenn typische studentische Nebenjobs etwa in der Gastronomie und bei Events auch weiterhin nicht verfügbar seien.

Astrazeneca-Impfstoff bei Transport unterkühlt - Nutzung ausgesetzt

Mecklenburg-Vorpommern hat die Nutzung einer Lieferung des Corona-Impfstoffes von Astrazeneca vorsorglich ausgesetzt. Als Grund nannte das Gesundheitsministerium am Dienstag in Schwerin mögliche Unterschreitungen der Lagertemperatur beim Transport. Bei der Anlieferung des Impfstoffes seien in Impfzentren des Landes Abweichungen vom vorgeschriebenen Temperaturbereich registriert worden. Die Spanne von 2 bis 8 Grad Celsius sei möglicherweise in einigen Fällen unterschritten worden, hieß es. An der Aufklärung der Ursache werde „mit Hochdruck“ gearbeitet, versicherte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) am Abend.

Die Aussetzung der Impfungen mit dem betroffenen Impfstoff sei eine Vorsorgemaßnahme. Krankenhäuser und Impfzentren seien informiert. Nach Angaben Glawes wird nun mit dem Hersteller und der zuständigen Stelle für Arzneimittelüberwachung geklärt, ob die 7200 am Montag angelieferten Dosen weiter verwendet werden können. Die Impfstoffe der Firmen Biontech und Moderna, die bei deutlich tieferen Temperaturen gelagert werden müssen, würden uneingeschränkt weiter verteilt und eingesetzt.

Schleswig-Flensburg will Kitas und Grundschulen noch nicht öffnen

Der Kreis Schleswig-Flensburg möchte seine Kitas und Grundschulen angesichts der Corona-Infektionslage noch nicht am nächsten Montag öffnen. Landrat Wolfgang Buschmann rief am Dienstag das Land auf, die Schließung bis zum 1. März zu verlängern. Im Kreis stiegen derzeit die Infektionszahlen und das Ausbruchsgeschehen sei diffus, hieß es dazu in einer Mitteilung. Zudem grenze der Kreis direkt an die Stadt Flensburg, die landesweit die höchsten Zahlen hat. Dort gab es zuletzt mit Stand Montagabend 166,4 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen, im Kreis Schleswig-Flensburg 80,5.

Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte in der vergangenen Woche bekanntgegeben, dass die Grundschulen und Kitas im Land ab 22. Februar wieder in den regulären Präsenzbetrieb gehen sollen. Am Montag teilte die Regierung mit, in Flensburg und Lübeck sowie in den Kreisen Pinneberg und Herzogtum Lauenburg bleibe es wegen der dort zu hohen Infektionszahlen vorerst bei der Notbetreuung.

Krankmeldungen: Impfung mit Astrazeneca-Serum teils gestoppt

Nach Klagen von Klinik-Angestellten über Nebenwirkungen sind in Niedersachsen Impfungen mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca an zwei Orten vorübergehend gestoppt worden. Das Herzogin-Elisabeth-Hospital in Braunschweig teilte am Dienstag auf Anfrage mit, geplante Impfungen mit diesem Präparat zu verschieben. Zunächst hatte die „Braunschweiger Zeitung“ berichtet. Im Landkreis Leer galt zwischenzeitlich ebenfalls ein Stopp für Impfungen mit dem Astrazeneca-Mittel. Am Dienstagabend gab der Kreis dafür aber wieder grünes Licht.

In der Braunschweiger Klinik traten von 88 Beschäftigten, die am Donnerstag geimpft wurden, 37 wegen „Impfreaktionen“ vorübergehend nicht zur Arbeit an. Die weiteren Impfungen würden nun ausgesetzt - auch, um den Betrieb nicht zu gefährden, sagte eine Sprecherin. Auch am Klinikum Emden meldeten sich Beschäftigte nach Impfungen krank. Daraufhin kündigte der benachbarte Landkreis Leer zunächst ebenfalls an, das Mittel nicht mehr zu spritzen. „Denn unsere Impfdosen stammen vermutlich aus der gleichen Charge wie in Emden“, hieß es. Nach Rücksprache mit dem Land wurde dies wieder aufgehoben.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) können Reaktionen sowohl bei den mRNA-Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna als auch beim Vektor-basierten Astrazeneca-Präparat auftreten. Der Leiter des Krisenstabs des Landes Niedersachsen, Heiger Scholz, zeigte sich am Dienstag aber überrascht angesichts des vermehrten Auftretens von Nebenwirkungen. Ein Chargenproblem sei nicht auszuschließen. Niemand habe aber mit Komplikationen in eine Klinik gemusst, sagte Scholz. Letztlich seien die erwartbaren Nebenwirkungen ein positives Zeichen - man sehe, dass der Impfstoff wirke.

Das für die Sicherheit von Impfstoffen zuständige Paul-Ehrlich-Institut wurde informiert. Eine Einschätzung zu den konkreten Fällen sei derzeit noch nicht möglich, sagte eine Sprecherin des Instituts der „Braunschweiger Zeitung“. Aktuell werde untersucht, ob die Reaktionen über das hinausgingen, was in den klinischen Prüfungen beobachtet wurde. Der Hersteller sieht keinen Grund zu Sorge. „Derzeit sind die gemeldeten Reaktionen so, wie wir sie aufgrund der Erkenntnisse aus unserem klinischen Studienprogramm erwarten würden“, teilte Astrazeneca am Montag auf Anfrage mit.

Corona-Ausbruch in Eisfabrik: Mehr als 200 Infizierte

Bei einem Corona-Ausbruch in einer Eisfabrik in Niedersachsen sind bereits mehr als 200 Mitarbeiter positiv getestet worden, wie die Stadt Osnabrück am Dienstag mitteilte.

Hamburg forciert Nachweis von Corona-Mutationen

Um sich ein besseres Bild von der Verbreitung von Coronavirus-Mutationen in Hamburg zu machen, stellt der Senat 377.000 Euro zur Verfügung. Mit dem Geld werden das Heinrich-Pette-Institut (HPI) und das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) gefördert, die die entsprechenden Untersuchungen durchführen sollen, hieß es in einer Mitteilung am Dienstagnachmittag.

Entsprechend der Verordnung des Bundes werde künftig bei etwa fünf Prozent aller positiven Proben eine sogenannte Genomsequenzierung durchgeführt. Mit dem Verfahren können neue Virusvarianten nachgewiesen werden. HPI und UKE haben bereits ein entsprechendes sequenzbasiertes SARS-CoV-2-Überwachungs- und Frühwarnsystem entwickelt. Geplant ist, dass im Lauf der kommenden sechs Monate insgesamt 4000 Infektionsfälle sequenziert werden.

„Mehr und umfangreichere Kenntnis über die Virusmutante und deren Verbreitung zu haben, ist ein Schlüssel zum Erfolg im Kampf gegen die Pandemie. Das hilft uns allen beim Monitoring der nach wie vor dynamischen Infektionslage und auch noch schneller und gezielter reagieren zu können und geeignete Maßnahmen mit allen Beteiligten zu ergreifen“, sagte Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Die Grünen). Es wurden bereits erste Fälle von Virusmutanten in Hamburg nachgewiesen.

Coronavirus: Detaillierte Inzidenz-Karte für das Herzogtum Lauenburg

Ab sofort ist auf der Internetseite des Kreises Herzogtum Lauenburg unter dem Link www.kreis-rz.de/coronaingemeinden eine Karte mit Daten zum Infektionsgeschehen in den einzelnen Gemeinden veröffentlicht. Zum Hintergrund: Es hatte mehrere Anfragen von Bürgern gegeben, die sich auf das Informationszugangsgesetz berufen und die Herausgabe dieser Daten verlangt hatten. Die Corona-Karte wird täglich aktualisiert.

Hier lesen Sie den ausführlichen Bericht zur neuen Inzidenz-Karte für das Herzogtum Lauenburg.

Inzidenz, Impfungen, Mutationen: Neue Corona-Zahlen für Hamburg

Die für das Ressort Gesundheit zuständige Hamburger Sozialbehörde hat am Dienstag 151 neue Corona-Infektionen gemeldet. Am vergangenen Dienstag waren es 162 Fälle. Somit verändert sich der Inzidenzwert im Vergleich zum Vortag nur leicht und liegt nun bei 67,1 (Vortag: 67,7) Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Seit Beginn der Pandemie wurden in der Hansestadt 49.329 Covid-19-Infektionen registriert. Von ihnen gelten nach RKI-Schätzungen 43.600 als genesen.

Die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern liegt bei 327 (Stand: 15. Februar). 81 Menschen sind so schwer erkrankt, dass sie intensivmedizinisch behandelt werden müssen, und damit wieder etwas mehr als noch vor wenigen Tagen (12. Februar: 74 Intensivpatienten). 68 von ihnen kommen aus Hamburg.

Nach Angaben des Berliner Robert-Koch-Instituts liegt die Zahl der Todesfälle in Hamburg bei 1197 – es ist ein weiterer Toter hinzugekommen (Stand: 15. Februar).

Wie der Senat weiter mitteilt, haben in Hamburg circa 67.000 Menschen eine Corona-Impfung erhalten, davon 36.100 auch die notwendige Zweitimpfung. Am Donnerstag werden im Zentralen Impfzentrum wieder neue Termine für Schutzimpfungen freigeschaltet und vergeben.

Derweil gehen die Corona-Ausbrüche in Hamburger Pflegeheimen weiter zurück: Aktuell sind in insgesamt 30 Einrichtungen 195 Bewohnerinnen und Bewohner infiziert. Hamburgweit haben sich derzeit 114 Beschäftigte von Pflegeeinrichtungen mit dem Coronavirus infiziert.

Pro Tag werden in Hamburg laut Senat durchschnittlich rund 14.100 Testungen durchgeführt. Die Positivrate beträgt 4,7 Prozent. Bislang liegen folgende Nachweise von Corona-Mutationen vor: Neunmal wurde die britische Variante B.1.1.7 nachgewiesen (Vorwoche: sieben Fälle), zweimal die südafrikanische Variante B.1.135 (Vorwoche: ein Fall). Die brasilianische Variante B.1.1.28 ist in Hamburg bisher nicht nachgewiesen worden. Bei 30 Verdachtsfälle steht das Ergebnis der genetischen Analyse noch aus.

Trotz Corona: Hamburg macht "nur" 450 Millionen Euro Minus

Finanziell betrachtet ist Hamburg mit einem blauen Auge durch das Krisenjahr 2020 gekommen. Statt eines erwarteten Jahresverlusts von bis zu 3,6 Milliarden Euro waren es nach vorläufigen Zahlen „nur“ 450 Millionen Euro.

Das geht aus einem Quartals-Bericht des Senats an die Bürgerschaft hervor. Zum Vergleich: Ende 2019 stand noch ein Überschuss von 443 Millionen Euro zu Buche.

Lesen Sie hier im ausführlichen Bericht, welche Rolle die Corona-Pandemie dabei spielt.

Bremer Grundschulen: Präsenzbetrieb in voller Klassenstärke

Die Grundschulen im Bundesland Bremen kehren angesichts der grundsätzlich sinkenden Zahl von Corona- Neuinfektionen zum Präsenzbetrieb in voller Klassenstärke zurück. In der Stadtgemeinde Bremen ist das vom 1. März an der Fall, in Bremerhaven vom 15. März an. Entsprechende Beschlüsse zum Schul- und Kitabereich fasste der Senat am Dienstag. Für alle Schüler ab Jahrgangsstufe 5 werde der Unterricht im Wechselmodell fortgesetzt. Für die Kindertagesbetreuung gelte spätestens vom 1. März an der eingeschränkte Regelbetrieb.

„Die höhere Präsenz in Kitas und Schulen ab dem 1. März wird von Schutzmaßnahmen, umfassende Testungen und mehr Verpflichtungen zum Masketragen flankiert“, betonte die Senatorin für Kinder und Bildung, Claudia Bogedan (SPD). Es sei richtig, Kindern möglichst viel Präsenzunterricht zu bieten. „Dies gilt insbesondere für Grundschülerinnen und Grundschüler.“ Ziel sei es, für alle möglichst viel Verlässlichkeit und Planbarkeit bis zu den Osterferien zu schaffen.

Die Maßnahmen regeln für die Stadtgemeinde Bremen, dass die Beschäftigten in Schulen und Kitas zwei Mal in der Woche die Chance haben, selbst einen Corona-Schnelltest zu machen. Die Tests sollen zentral beschafft werden. Wer positiv getestet wurde, muss in Quarantäne und dann auch einen PCR-Test machen.

Corona: Diese Testverfahren gibt es

  • PCR-Test: Weist das Virus direkt nach, muss im Labor bearbeitet werden – hat die höchste Genauigkeit aller Testmethoden, ist aber auch die aufwendigste
  • PCR-Schnelltest: Vereinfachtes Verfahren, das ohne Labor auskommt – gilt als weniger zuverlässig als das Laborverfahren
  • Antigen-Test: weniger genau als PCR-(Schnell)Tests, dafür zumeist schneller und günstiger. Laut RKI muss ein positives Testergebnis durch einen PCR-Test überprüft werden, ein negatives Ergebnis schließt eine Infektion nicht aus, insbesondere, wenn die Viruskonzentration noch gering ist.
  • Antigen-Selbsttest: Die einfachste Test-Variante zum Nachweis einer Infektion mit dem Coronavirus. Wird nicht von geschultem Personal, sondern vom Getesteten selbst angewandt. Gilt als vergleichsweise ungenau.
  • Antikörper-Test: Weist keine akute, sondern eine überstandene Infektion nach – kann erst mehrere Wochen nach einer Erkrankung sinnvoll angewandt werden
  • Insgesamt stellt ein negatives Testergebnis immer eine Momentaufnahme dar und trifft keine Aussagen über die Zukunft

Niedersachsen testet künftig flächendeckend auf Virusvarianten

Niedersachsen testet künftig flächendeckend bei möglichst jeder nachgewiesenen Corona-Infektion auf Virusvarianten. Diese machten in einigen Teilen des Landes wie etwa der Region Hannover inzwischen 40 Prozent der Infektionsfälle aus, sagte der Leiter des Krisenstabs der Landesregierung, Heiger Scholz, am Dienstag in Hannover.

Landesweit liege der Anteil der Varianten an den Infektionsfällen bei zehn Prozent. Nach Information des Landesgesundheitsamtes testeten inzwischen die allermeisten der großen Labore gleich auf das Vorliegen von Corona-Mutanten.

Corona-Leugner protestieren vor Arztpraxis gegen Razzia

Die Polizei hat am Dienstagvormittag mehrere Räumlichkeiten zweier Hamburger Ärzte durchsucht. Die beiden Mediziner stehen im Verdacht, unabhängig voneinander in mehreren Fällen ohne Untersuchung und Diagnose Gesundheitszeugnisse ausgestellt zu haben. Darin wurden die Patienten von der Pflicht befreit, in der Öffentlichkeit eine Maske zum Schutz vor Corona zu tragen.

Lesen Sie hier den vollständigen Bericht zum Thema.

Senat über die Corona-Lage in Hamburg

Am Dienstagmittag informierte der Hamburger Senat auf einer Landespressekonferenz über die aktuelle Corona-Lage in der Hansestadt. "Wir befinden uns in einer Seitwärtsbewegung, was die Inzidenz betrifft", sagte Senatssprecher Marcel Schweitzer im Rathaus. "Das gilt auch für den R-Wert, der bei etwa 0,93 liegt."

Auffällig sei laut Schweitzer, dass wieder einen Anstieg bei der Anzahl der Intensivpatienten zu beobachten sei. Derzeit sind 81 Patienten so schwer an dem Coronavirus erkrankt, dass sie in Hamburger Krankenhäusern intensivmedizinisch versorgt werden müssen.

Als Lichtblick bezeichnete Schweiter einmal mehr die Anzahl derjenigen, die in Hamburg bereits eine Corona-Schutzimpfung erhalten haben. "In der Hansestadt nehmen die Schutzimpfungen weiter zu, mit Stand Sonntag haben 66.161 Menschen eine Impfungen erhalten, 36.100 davon auch die notwendige Zweitimpfung", so Schweitzer.

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Auf die Frage, ob die Kitas in Hamburg am 1. oder am 7. März wieder öffnen bzw. ob die Einrichtungen dies selbst entscheiden können, antwortete Schweitzer, derzeit fänden Gespräche mit den Trägern von Kindertagesstätten statt, wie man zum jetzigen Zeitpunkt öffnen könne. Die Gespräche seien aber noch nicht abgeschlossen, auch müsse man weiter die Mutationen im Blick behalten.

Angesichts des laut Schweitzer nach wie vor "diffusen Infektionsgeschehens" appellierte der Senatssprecher erneut an alle Menschen in Hamburg, sich weiterhin an die geltenden Corona-Regeln zu halten. "Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass wir es auch in Hamburg schaffen werden, auf eine Inzidenz von unter 35 zu kommen", ermutigt Schweitzer.

Die AHAL-Regeln gegen Corona: So verringern sie das Ansteckungsrisiko

  • Abstand halten: Reduzieren Sie Kontakte auf ein notwendiges Minimum, und halten Sie mindestens 1,50 Meter Abstand zu anderen Personen
  • Hygiene: Vermeiden Sie das Berühren von Augen, Nase und Mund, waschen Sie sich regelmäßig die Hände mit Seife und achten Sie auf eine korrekte Hust- und Niesetikette (ins Taschentuch oder in die Armbeuge)
  • Im Alltag Maske tragen: Auch wo die (erweiterte) Maskenpflicht nicht gilt, ist es empfehlenswert, sich und andere vor Ansteckung zu schützen. FFP2-Masken oder OP-Masken bieten Schutz vor Ansteckung
  • Lüften: Wenn Sie sich mit anderen Personen in einem Raum aufhalten, lüften Sie regelmäßig, um das Risiko einer erhöhten Viruskonzentration in der Raumluft zu verringen
  • Außerdem: Wenn Sie persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde, sollten Sie sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an Ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden

Kassen-, Kinder und Zahnärzte werden jetzt in den Messehallen geimpft

Am Montag wurde eine zusätzliche Halle mit drei Impfmodulen in den Hamburger Messehallen in Betrieb genommen. Somit könnten nun alle acht Module – und damit insgesamt also 64 Arztzimmer – genutzt werden, um Hamburger gegen das Coronavirus zu impfen. Tatsächlich genutzt werden aber nur zwei von drei Modulen in der neu geöffneten Halle A2 und drei von fünf Modulen in der Halle A3, da nicht genug Impfstoff zur Verfügung steht.

Es ist geplant, künftig 7000 Impflinge am Tag zu versorgen, sobald genug Impfstoff vorliegt, aktuell sind es zwischen 1500 und 1800. Davon entfallen etwa 500 auf Erstimpfungen mit dem Biontech-Impfstoff und 500 auf Erstimpfungen mit dem Stoff von AstraZeneca. Außerdem werden etwa 500 Zweitimpfungen pro Tag durchgeführt. „Wenn die Lieferzusagen eingehalten werden, werden wir Ende März Sprünge erleben: Dann sollte es in 10.000er Schritten hochgehen. Dann sind wir in der Lage, schnell höhere Mengen verimpfen zu können“, sagt Walter Plassmann, Vorstandsvorsitzender der betreibenden KVHH. Darauf bereiten sich die Mitarbeiter im Impfzentrum nun mit der Öffnung der zusätzlichen Halle vor.

Ab jetzt werden zudem niedergelassene Hausärzte, Kinderärzte und Zahnärzte täglich im Impfzentrum geimpft. Dazu sagt Plassmann: „Das freut uns sehr. Denn 90 Prozent aller Covid-Patienten werden in der niedergelassenen Ärzteschaft versorgt. Da ist es wichtig, dass sie geschützt sind und andere schützen.“

Im Video: So funktioniert das Hamburger Corona-Impfzentrum

Zahl der Hamburger Kinobesucher im Corona-Jahr extrem gesunken

Die Besucherzahl in Hamburger Kinos ist in der Corona-Pandemie drastisch eingebrochen. Im vergangenen Jahr wurden in der Hansestadt rund 1,29 Millionen Tickets verkauft - etwa 2,66 Millionen weniger als vor einem Jahr. Das entspricht einem Rückgang von gut 67 Prozent, wie aus Zahlen der Filmförderungsanstalt (FFA) in Berlin hervorgeht. Der Jahresumsatz sank um rund 27,2 Millionen auf 12,4 Millionen Euro.

„Dass 2020 für die Kinos dramatisch sein würde, hat sich schon beim ersten Corona-Lockdown Mitte März angekündigt“, heißt es in der Analyse, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die Kinos waren bereits im Frühjahr 2020 mehrere Wochen geschlossen, wegen der Abstandsregeln durften auch im Sommer und Herbst nur deutlich weniger Besucher in die Kinosäle. Seit November sind Filmtheater und andere Einrichtungen wieder dicht, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Arzt verweigert Maske – Staatsanwaltschaft ermittelt

Nach Berichten über einen Hausarzt, der gegen Corona-Hygienregeln verstoßen haben soll, hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg Ermittlungen aufgenommen. Es bestehe der Anfangsverdacht der versuchten beziehungsweise vollendeten Körperverletzung, teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft auf Anfrage mit.

Der Mediziner soll weiter Patienten behandelt haben, obwohl er Corona-Symptome hatte – und soll zumindest teilweise keine Maske getragen haben. Der Landkreis hatte die Praxis bereits Ende Januar wegen Hygienemängeln vorübergehend geschlossen.

Das Verhalten des Arztes aus Goldenstedt soll mit dazu beigetragen haben, dass in der vergangenen Woche der Sieben-Tage-Wert im Landkreis Vechta auf mehr als 200 Neuinfektionen unter 100.000 Einwohnern angestiegen war.

Generation Corona: Wie belastet sind Jugendliche in der Pandemie?

Am Anfang der Pandemie wurden sie oft als verantwortungslose Partymacher beschrieben, inzwischen mehren sich Berichte über eine psychisch stark belastete Generation Corona. Wie kommen Jugendliche durch die Corona-Krise? Wie geht es ihnen, je länger der Winter-Lockdown mit seinen Schulschließungen dauert?

Mehreren Studien zufolge ist der seelische Druck bei jungen Menschen im Vergleich zum Frühjahr gestiegen. Fast jedes dritte Kind im Alter zwischen 7 und 17 Jahren zeige inzwischen psychische Auffälligkeiten, berichten etwa die Autoren der Hamburger Copsy-Studie. Risikofaktoren seien ein geringes Bildungsniveau und begrenzter Wohnraum. Vorher waren es laut Untersuchung zwei von zehn Kindern.

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In Berlin kommen seit Beginn der Corona-Pandemie mehr Kinder und Jugendliche etwa mit Ängsten, Essstörungen oder Depressionen zur Behandlung in psychiatrische Kliniken, wie aus einer Sonderauswertung der Krankenkasse DAK hervorgeht.

CDU: Schüler sollen freiwillig Klasse wiederholen können

Die CDU-Opposition fordert den Senat auf, eine Abmachung aus dem interfraktionellen Schulstrukturfrieden von 2019 jetzt zügig umzusetzen: Die Vereinbarung sieht vor, dass Schülerinnen und Schüler auf Antrag ihrer Eltern freiwillig eine Klasse in den Stufen sieben bis zehn wiederholen können.

„In der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Aussetzung des Präsenzunterrichtes sind Lernrückstände entstanden. Die Schülerinnen und Schüler, die besonders in der Pandemiezeit den Anschluss verpasst haben, da sie mit den Bedingungen des Distanzlernens nicht zurechtkamen, sollten die Möglichkeit der Wiederholung bekommen“, sagt Birgit Stöver, schulpolitische Sprecherin der CDU. Bislang rücken die Schüler am Ende eines Schuljahres automatisch in die nächste Klassenstufe auf. „Die Gefahr ist groß, dass einmal entstandene Lücken sich in der nächsten Stufe nicht schließen lassen, sondern eher größer werden – und das nicht nur in Corona Zeiten“, sagt Stöver.

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„Aufgrund des Distanzunterrichts und der damit einhergehenden Lernrückstände werden die Leistungen einiger Schülerinnen und Schüler für das Aufrücken in die nächste Klassenstufe nicht ausreichen“, heißt es im CDU-Bürgerschaftantrag, der den Start der Regelung für das Schuljahr 2021/22 vorsieht.

Zudem soll Rot-Grün nach dem Willen der CDU nur im Schuljahr 2020/21 das freiwillige Wiederholen der Klassenstufe sechs ermöglichen, um Schülern die Chance zu geben, einen besseren Anschluss an den Lernstoff zu erhalten und um für Schüler unnötige pandemiebedingte Härten zu vermeiden. Am Ende der sechsten Klasse fällt die Entscheidung, ob ein Schüler ein Gymnasium besuchen kann oder auf eine Stadtteilschule wechseln muss.

Die wichtigsten Corona-Themen im Überblick

Zoll: Einfuhr von gut 7,5 Millionen nicht-konformer Masken verhindert

Der Zoll in Hamburg hat in den vergangenen zwei Monaten die Einfuhr von mehr als 7,5 Millionen Schutzmasken aus China verhindert, die nicht den Normen entsprechen. Dies teilte das Hauptzollamt am Dienstag mit. „Häufige Mängel waren unter anderem fehlende Hinweise zur Produktkategorie und deren Schutzwirkung oder auch eine fehlende CE-Kennzeichnung“, sagte Pressesprecherin Sandra Preising.

Sobald Zweifel an der Konformität der Waren bestünden, werde die Hamburger Verbraucherschutz-Behörde informiert. Diese entscheidet abschließend über die Einfuhrfähigkeit der Ware und den weiteren Werdegang. In den meisten Fällen gebe es die Möglichkeit zur Nachbesserung. Die Ware wird den Angaben zufolge danach nochmals auf Konformität geprüft. Möglich seien aber beispielsweise auch die Wiederausfuhr oder eine Vernichtung der Waren.

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Inzidenz stagniert auch in Schleswig-Holstein

Auch in Schleswig-Holstein stagniert der Inzidenzwert: 57,5 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen meldete Kiel am Montag – am Sonntag waren es 57,8. Als Zielmarke für nächste Öffnungsschritte gelten maximal 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Am Montag wurden innerhalb von 24 Stunden 128 neue Corona-Infektionen gemeldet. Eine Woche zuvor waren es 151. Besonders betroffen sind weiterhin die Städte Flensburg (166,4) und Lübeck (89,1) und die Kreise Nordfriesland (95,8), Schleswig-Flensburg (80,5) und Pinneberg (76,9).

Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 stieg um 24 auf 1157. Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie nun 39.781 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert. 435 Corona-Patienten werden den Angaben zufolge derzeit in Schleswig-Holstein in Krankenhäusern behandelt - das ist keine Veränderung zu den beiden Vortagen. 87 von ihnen werden intensivmedizinisch behandelt, 54 mit Beatmung.

Schleswig-Holstein öffnet Kitas und Grundschulen – aber nicht überall

Abgesehen von den Städten Flensburg und Lübeck sowie den Kreisen Pinneberg und Herzogtum Lauenburg öffnen am kommenden Montag überall in Schleswig-Holstein wieder Kitas und Grundschulen - allerdings unter besonderen Corona-Bedingungen. Demnach starten die Kitas im Corona-Regelbetrieb, wie Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) und Bildungsministerin Karin Prien (CDU) am Montag mitteilten.

Für die Grundschulen gelte, dass die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 4 in den Präsenzunterricht unter Coronabedingungen zurückkehren, und der Ganztag unter Beachtung der Hygienevorschriften angeboten werden könne. Für die Jahrgangsstufen 5 und 6 gebe es eine Notbetreuung. Bei den weiterführenden Schulen bleibe es dagegen für die Jahrgangsstufen 5 bis 13 bis zum 7. März beim Distanzunterricht.

Wegen höherer Inzidenzwerte gelten für die Städte Flensburg und Lübeck sowie die Kreise Pinneberg und Herzogtum Lauenburg strengere Regeln. So gebe es in Flensburg in den Kitas und Grundschulen bis auf weiteres nur eine Notbetreuung, und es bleibe beim Distanzunterricht.

Für Lübeck und die Kreise Pinneberg (ohne die Insel Helgoland) sowie Herzogtum Lauenburg gebe es in den Kitas und in den Schulklassen eins bis sechs bis zum 28. Februar Notbetreuung und Distanzunterricht. Vom 1. März an soll es in Lübeck und im Kreis Pinneberg dann einen eingeschränkten Kita-Regelbetrieb geben, und Grundschüler sollen in den Wechselunterricht gehen. Im Kreis Herzogtum Lauenburg soll am 22. Februar entschieden werden, wie es dort im März weitergeht.

Lesen Sie hier die Corona-News für Hamburg und den Norden vom Vortag

( maj/pum/kwr/dpa )

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