Kindergärten

Hamburg: Mit Maßnahmen Infektionsschutz in Kitas verbessern

Aufnahme einer Atemschutzmaske vom Typ FFP3.

Aufnahme einer Atemschutzmaske vom Typ FFP3.

Foto: dpa

Hamburg will den Infektionsschutz von Kindern und Beschäftigten in Kitas verbessern. Dazu seien vier Sofortmaßnahmen vorgesehen, teilte die Gesundheitsbehörde am Freitag mit. Die Kitas erhalten einen Corona-Sonderzuschuss zwischen 1000 und 3000 Euro je nach Einrichtungsgröße. Wie die Mittel für Hygienekonzepte verwendet werden, entscheiden die Einrichtungen selbst. Die Sozialbehörde stellt zudem ab sofort allen rund 21 000 Beschäftigten kostenlose Schutzmasken zur Verfügung. Die erste Auslieferung startet zu Beginn der kommenden Woche. Die Nutzung der Masken ist laut Behörde weiterhin nicht verpflichtend, sondern freiwillig.

Die Mitarbeiter haben weiterhin die Möglichkeit, sich anlassunabhängig testen zu lassen. Auch die Erreichbarkeit des Gesundheitsamtes soll für Kitaleitungen einfacher werden, wenn es in ihrer Einrichtung eine Infektion gibt. Im Stadtstaat werden mehr als 94 500 Kinder in rund 1160 Kitas, Kindertagespflege und Vorschulen betreut.