Tourismus

Auch im September kamen deutlich weniger Touristen

Baukräne stehen an verschiedenen Baustellen in der Hafencity.

Baukräne stehen an verschiedenen Baustellen in der Hafencity.

Foto: dpa

Hamburg. Trotz der zahlreichen Lockerungen der Corona-Regeln hat die Tourismusbranche auch im September wieder auf zehntausende Besucher verzichten müssen. So war die Zahl der Gäste in der Hansestadt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 42 Prozent auf 386 000 gesunken, wie das Statistikamt Nord am Freitag mitteilte. Außerdem zählte das Amt 37,9 Prozent weniger Übernachtungen. Auffällig ist zudem, dass vor allem deutlich weniger ausländische Besucher in die Stadt kamen. Sie verbrachten rein rechnerisch zusammen im September 115 000 Nächte in Hamburg. Damit brach der Bereich um satte 64,9 Prozent auch. Die meisten ausländischen Urlauber und Geschäftsleute kamen aus Dänemark, der Schweiz und den Niederlanden.

Doch auch Gäste auch Deutschland kamen seltener und blieben kürzer. Hier sanken die Zahlen um 29,2 auf 730 000 Übernachtungen. Durchschnittlich blieben Hamburgs Gäste 2,2 Tage in der Stadt.

Der Blick auf die ersten neun Monate des Corona-Jahres 2020 zeigt die Einbrüche für Branche ebenso deutlich: Sie musste bislang auf die Hälfte der sonst üblichen Übernachtungen verzichten. Das Statistikamt zählte nur noch fast 5,9 Millionen Übernachtungen und eine Auslastung von 45,5 Prozent bei den Hotels und Pensionen. 2019 hatten bis Ende September die Betriebe dagegen fast 11,5 Millionen Übernachtungen verbucht und waren zu 77,5 Prozent ausgelastet.