Hamburg

Hagenbecks Orang-Utan-Baby hat jetzt einen Namen

Der kleine Orang-Utan mit seiner Mama Toba.

Der kleine Orang-Utan mit seiner Mama Toba.

Foto: Tierpark Hagenbeck

Drei Namen standen für den kleinen Orang-Utan-Jungen zur Auswahl. Mehr als 2400 Hagenbeck-Freunde gaben ein klares Votum ab.

Hamburg. Hagenbecks jüngster Orang-Utan-Nachwuchs hat jetzt einen Namen: Er heißt Batu. Wie der Tierpark mitteilt, waren an der Namenssuche mehr als 2400 Hagenbeck-Freunde in den Social-Media-Kanälen des Tierparks beteiligt. Drei Namen standen für den kleinen Sumatra Orang-Utan zur Auswahl: Neben Batu, einer Mischung aus Batak und Tuan, waren es Rimba (indonesisch Wald/Dschungel) und Tenang (indonesisch für still und ruhig). Das Votum fiel eindeutig aus.

Der kleine Orang-Utan wurde am 24. Mai geboren

„Wir freuen uns sehr, dass unser Sumatra Orang-Utan nun einen Namen bekommen hat. Dass die Wahl auf Batu gefallen ist, finde ich gut, da der Name auch mein Favorit war“, zeigt sich Tjark Rüther-Sebbel, Tierpfleger im Orang-Utan-Haus, begeistert.

Der kleine Orang-Utan-Junge entwickelt sich prächtig. Wie die Hagenbeck-Mitarbeiter beobachtet haben, ist Batu seit seiner Geburt am 24. Mai schon deutlich aktiver geworden, er interessiert sich immer mehr für die anderen Familienmitglieder, ist wacher und aufmerksamer. Inzwischen ist Batu auch schon so stark, dass er sich selbstständig bei Mama Toba festhalten kann. Das verschafft der vierfachen Affenmutter wieder deutlich mehr Bewegungsfreiheit im Orang-Utan-Haus.

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Besucher brauchen am Orang-Utan-Haus ein wenig Geduld

Batu beobachtet seine Mama bei allem, was sie tut, ganz genau und lernt dabei spielerisch nebenbei, was es heißt, ein Orang-Utan zu sein. Die anderen Mitglieder der Orang-Gruppe haben sich an Batu gewöhnt und reagieren nicht mehr so aufgeregt auf den Kleinen wie kurz nach seiner Geburt. Insgesamt leben neun Sumatra Orang-Utans im Tierpark Hagenbeck.

Wer das Orang-Utan-Baby anschauen möchte, wird am Orang-Haus um Geduld gebeten, wenn es zu Wartezeiten kommt. Denn es wird darauf geachtet,die behördlichen Auflagen wie Abstandsregelungen und Hygienemaßnahmen einzuhalten.