Poppenbüttel

Feuer in Hamburgs größtem Pflegeheim – hoher Sachschaden

Eine Wache der Feuerwehr (Symbolbild).

Eine Wache der Feuerwehr (Symbolbild).

Foto: Lutz von Staegmann / Funke Foto Services

Brandursache war offenbar Unachtsamkeit eines Bewohners. Für die Feuerwehr war es nicht der einzige Einsatz dieser Art.

Hamburg. Bei einem Brand im Hospital zum Heiligen Geist im Stadtteil Poppenbüttel ist am Donnerstagnachmittag erheblicher Sachschaden entstanden. Kurz nach 17 Uhr trat aus einer Wohnung in Hamburgs größtem Alten- und Pflegeheim schwarzer Qualm aus.

Die Feuerwehr rückte mit mehreren Löschfahrzeugen an und konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen, bevor er auf weitere Gebäudeteile übergriff. Bewohner hielten sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in der Wohnung auf.

Zwei Feuerwehreinsätze wegen brennenden Essens

Nach Erkenntnissen der Polizei war Unachtsamkeit der Bewohner Ursache des Feuers. Offenbar war der Herd nach der Benutzung nicht ausgeschaltet worden, sodass Essen in Brand geraten war. Die Wohnung, die vorwiegend von Gästen von Heimbewohnern genutzt wird, ist vorerst unbewohnbar.

Angebrannte Speisereste auf einem Herd haben am Donnerstag einen weiteren Feuerwehreinsatz in Hamburg ausgelöst. Eine Wohnung am Luisenweg im Stadtteil Hamm sei verqualmt gewesen, Anwohner hätten die Feuerwehr gerufen, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Ein auf dem Balkon stehendes Mädchen sei vorsorglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht worden. 22 Einsatzkräfte waren laut Feuerwehr vor Ort.

( HA/dpa )

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