Hamburg

Lokstedt: 100 Jahre alte Brücke muss erneuert werden

Eine Brücke über der Kollau. Der Bach entspringt im Stadtteil Schnelsen, durchfließt Niendorf und Lokstedt. Dort muss nun die Brücke „Bei der Pulvermühle“ ersetzt werden (Symbolbild).

Eine Brücke über der Kollau. Der Bach entspringt im Stadtteil Schnelsen, durchfließt Niendorf und Lokstedt. Dort muss nun die Brücke „Bei der Pulvermühle“ ersetzt werden (Symbolbild).

Foto: Marcelo Hernandez

Am 18. Mai geht es mit den Arbeiten los. Was das für Anwohner und Passanten bedeutet und wie die neue Brücke aussehen wird.

Hamburg. Die 100 Jahre alte Brücke „Bei der Pulvermühle“, die über die Kollau im Stadtteil Lokstedt führt, muss wegen altersbedingter Schäden abgerissen werden. Das teilte die Hamburger Verkehrsbehörde am Dienstag mit. Die Brücke wird durch ein neues Exemplar aus Stahlbeton ersetzt. Das Vorhaben kostet 350.000 Euro.

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) wird am Montag, 18. Mai, mit den Arbeiten beginnen. Der eigentliche Abbruch der Brücke aus dem Jahr 1920 erfolgt dann im Juni. Im Oktober 2020 soll die neue Konstruktion dann stehen.

Brücke wird aus Einzelteilen vor Ort zusammengesetzt

Der Weg über die Brücke ist während der Bauzeit für alle gesperrt. Fußgänger und Radfahrer müssen über die nahe gelegene Brücke über die Tarpenbek zum Tarpenbek-Wanderweg und zum Lokstedter Damm ausweichen. Die Zufahrt für Anlieger, für die Müllabfuhr und für Rettungsfahrzeuge erfolgt über die Kollaustraße.

Wegen der Enge der Baustelle können laut LSBG keine größeren Bauteile angeliefert werden. Die Brücke wird deshalb aus kleineren Teilen vor Ort gebaut. Gearbeitet wird werktags von 7 bis 20 Uhr. Anwohner müssen also mit Lärm rechnen.

( ade )

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