Hamburg

Vor der Corona-Krise: Tourismus legte im Januar zu

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Die Landungsbrücken sind ein beliebtes Fotomotiv: Im Januar stieg die Zahl der Übernachtungsgäste in Hamburg im Vergleich zum Vorjahresmonat an (Symbolbild).

Die Landungsbrücken sind ein beliebtes Fotomotiv: Im Januar stieg die Zahl der Übernachtungsgäste in Hamburg im Vergleich zum Vorjahresmonat an (Symbolbild).

Foto: picture alliance/Bildagentur-online

Im Vergleich zu 2019 stieg die Zahl der Übernachtungen in Hamburg um 7,7 Prozent. Auch Schleswig-Holstein hatte mehr Gäste.

Hamburg/Schleswig-Holstein. Der Tourismus in Hamburg hat im Januar - vor der Corona-Krise - noch geboomt. Die Zahl der Übernachtungen sei im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,7 Prozent auf 911.000 gestiegen, teilte das Statistikamt Nord am Freitag in Hamburg mit. Die Zahl der Gäste nahm um 7,0 Prozent auf 472.000 zu.

Tourimus in Hamburg boomte: Viele Gäste aus Deutschland

Mit einem Plus von 8,6 Prozent stiegen die Übernachtungen von Gästen aus Deutschland überdurchschnittlich - es waren 713 000 Nächte. Ausländische Besucher buchten 198 000 Nächte (plus 4,6 Prozent). 18,8 Prozent der Gäste kamen aus dem Ausland, die meisten von ihnen aus Dänemark, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden, der Schweiz und aus den USA. Durchschnittlich blieben die Gäste 1,9 Tage.

In die Erhebung einbezogen waren 410 geöffnete Beherbergungsstätten mit 72.266 angebotenen Betten. Die durchschnittliche Bettenbelegung betrug 40,7 Prozent.

Auch in Schleswig-Holstein mehr Touristen

Auch in Schleswig-Holstein stieg die Zahl der Übernachtungsgäste gegenüber dem Januar 2019 um 7,5 Prozent. Insgesamt seien 327.000 Gäste in den größeren Berherbergungsstätten und auf Campingsplätzen angekommen, so das Statistikamt Nord. Die Anzahl der gebuchten Übernachtungen sei im Vergleich zu Vorjahresmonat 2019 um 7,2 Prozent auf 1.133.000 Übernachtungen gestiegen.

Fast 90 Prozent der Gäste kamen aus Deutschland 284.217 (ein Plus von 6,4 Prozent). Von den ausländischen Gästen 32.926 (plus 9,5 Prozent) kam fast die Hälfte aus Dänemark (15 783).

Coronavirus: Touristen dürfen nicht mehr einreisen

Laut Statistikamt Nord wurden Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Betten sowie Campingplätze mit zehn und mehr Stellplätzen ohne Dauercamping in der Erhebung erfasst. Im Januar zählten in Schleswig-Holstein dazu 2.966 geöffnete Beherbergungsstätten mit 207.000 angebotenen Gästebetten sowie 88 geöffnete Campingplätze.

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, dürfen Touristen vorerst bis zum 19. April nicht nach Schleswig-Holstein kommen. Das gilt auch für Tagestouristen. Touristen-Hotels, Restaurants und Schwimmbäder sind geschlossen.

( dpa/cjl )

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