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Fegebank: Verhältnis zu Fridays for Future "ambivalent"

Hamburg (dpa/lno) Die Hamburger Grünen-Spitzenkandidatin für die Bürgerschaftswahl, Katharina Fegebank (Grüne), hat das Verhältnis ihrer Partei zur Klimabewegung Fridays for Future als "ambivalent" bezeichnet. "Auf der einen Seite ist das eine kraftvolle Bewegung, die unglaublich viel Schub in die Gesellschaft gibt, die uns auch treibt in der Politik", sagte Fegebank bei einer Podiumsdiskussion am Freitag, an der auch Klimaaktivistin Luisa Neubauer teilnahm. "Auf der anderen Seite kann ich natürlich nachvollziehen, dass alles was wir in parlamentarischen Verfahren, was wir in Regierungen auf den Weg bringen, den Erwartungen und Anforderungen nicht genügt und dass deshalb die Enttäuschung auch manchmal groß ist", sagte die Politikerin bei der "Abendblatt"-Veranstaltung in Hamburg.

Mit Blick auf die von den Aktivisten in Hamburg angekündigte Klimademo am kommenden Freitag, zu der auch Greta Thunberg erwartet wird, sagte Neubauer, die politischen Forderungen der Bewegung richteten sich gleichermaßen an jede der in Hamburg zur Wahl stehenden Parteien. "Meine Erwartung ist, dass EntscheidungsträgerInnen, die im Jahr 2020 gewählt werden wollen, einen Klimaplan haben müssen, der der Krise relativ standhalten kann."