Altona

Hamburger Kita für Deutschen Kita-Preis nominiert

Die Lorenzini Kunst-Kita Strese hat es unter die zehn bundesweiten Finalisten in der Kategorie "Kita des Jahres" geschafft.

Die Lorenzini Kunst-Kita Strese hat es unter die zehn bundesweiten Finalisten in der Kategorie "Kita des Jahres" geschafft.

Foto: picture alliance/dpa

Die Lorenzini Kunst-Kita Strese hat es unter die zehn Finalisten des Deutschen Kita-Preises 2020 geschafft.

Hamburg. Die Hamburger Lorenzini Kunst-Kita Strese in Altona hat es unter die zehn Finalisten des Deutschen Kita-Preises 2020 geschafft. Rund 1500 Kindertagesstätten und Initiativen hatten sich zuvor bei dem Wettbewerb beworben, wie Andreas Knoke von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung am Mittwoch in Hamburg sagte.

"Der Preis bringt nicht nur ein gewisses Prestige mit sich, es winkt auch ein Preisgeld von 25 000 Euro für den Erstplatzierten." Wer tatsächlich gewinnt, entscheidet den Angaben zufolge im Mai eine externe Jury.

Hamburger Kita unter Finalisten

Nach Angaben der Pädagogischen Leiterin der Kita, Jana Braunschweiger, war die Bewerbung mit viel Arbeit verbunden. Der Aufwand habe sich aber gelohnt. "Wir sehen den Wettbewerb als eine Chance, unsere tägliche Arbeit mit den Kindern zu hinterfragen und zu verbessern". Als eine Besonderheit der Kita gelte vor allem das Raum-in-Raum Konzept: einzelne Räume würden hierbei in verschiedene Themenbereiche eingeteilt.

So gebe es neben einem Theaterbereich und einer Lese-Ecke auch ein Atelier, in dem sich die Kinder selbst künstlerisch betätigen können, erklärte Kita-Gründerin Antje Lorenz. "Unsere Erziehung basiert darauf, den Kindern einen Freiraum zum selbst lernen zu bieten. Alles darf, nichts muss."

Kita-Preis-Finalisten werden besucht

Für die genauere Bewertung der zehn Finalisten werden die Kitas für je drei Tage besucht und der Tagesablauf beobachtet. "Neben der Erfassung formaler Bewertungskriterien führen wir auch Gespräche mit Eltern und Kindern", sagte Robert Friedrich von der Internationalen Akademie Berlin. Am Ende entscheide jedoch eine externe Jury auf Grundlage der Evaluationen.

Die Hamburger Finalisten-Kita hat nach eigenen Angaben schon eine Verwendung für das Preisgeld, sollte sie gewinnen. "Wir möchten den Essbereich umgestalten und zu einem Kinderrestaurant werden lassen", sagte Braunschweiger.

Die Lorenzini Kita hat 2013 den Hamburger Bildungspreis von Haspa und Abendblatt gewonnen.