Schwerpunkteinsatz

Mehr als 500 Schwarzfahrer am Freitagabend erwischt

213 Einsatzkräfte überprüften Personen in der Innenstadt, an Bahnhöfen und in Bahnen.

213 Einsatzkräfte überprüften Personen in der Innenstadt, an Bahnhöfen und in Bahnen.

Foto: Bundespolizeiinspektion Hamburg

Polizei und Bundespolizei überprüften mit Kontrolleuren 7262 Menschen in der Innenstadt, in Bahnen und Bahnhöfen.

Hamburg. Die Bundespolizei, die Polizei Hamburg sowie die S-Bahn Hamburg und die Hamburger Hochbahnwache haben am Freitagabend einen gemeinsamen Schwerpunkteinsatz mit insgesamt 213 Mitarbeitern in der Hamburger Innenstadt vorgenommen. Ziel war es, die Sicherheit, insbesondere in den U- und S-Bahnhöfen, zu erhöhen.

Von 17 Uhr bis 23 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte in Hamburg-Neustadt, am Bahnhof Jungfernstieg, im Bahnhofsumfeld und auf den Tunnelstrecken zwischen Hauptbahnhof und Altona (S-Bahn) und Hauptbahnhof und St. Pauli (U-Bahn) 7262 Personen. Dabei stellten sie 545 Verstöße fest. Dabei ging es vor allem um Schwarzfahren, Drogenbesitz und unerlaubten Aufenthalt.

Elf Ermittlungsverfahren und sieben Strafanzeigen

Die Sicherheitskräfte der S-Bahn Hamburg schrieben 252 Zahlungsaufforderungen wegen Schwarzfahrens. Die Hamburger Hochbahn-Wache stellte in der U-Bahn 293 Schwarzfahrer.

Die Bundespolizei leitete elf Ermittlungsverfahren wegen des Erschleichens von Leistungen, Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen unerlaubten Aufenthaltes ein. Außerdem stellte sie bei 33 Personen, die sich nicht ausweisen konnten, die Identität fest. Die Polizei Hamburg stellte sieben Strafanzeigen wegen des Erschleichens von Leistungen sowie Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.aus.