Neujahrsempfang 2020

Die Rede von Geschäftsführer Claas Schmedtje zum Nachlesen

| Lesedauer: 3 Minuten
Abendblatt-Geschäftsführer Claas Schmedtje beim Neujahrsempfang im Atlantic Hotel.

Abendblatt-Geschäftsführer Claas Schmedtje beim Neujahrsempfang im Atlantic Hotel.

Foto: Marcelo Hernandez

Geschäftsführer Claas Schmedtje eröffnet den 32. Neujahrsempfang des Hamburger Abendblattes mit dieser Rede.

Sehr geehrter Vizekanzler,
sehr geehrte Bundesministerin,
sehr geehrte Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft,
sehr geehrter Erster Bürgermeister,
sehr geehrter Ministerpräsident,
liebe Gesellschafter der Funke Mediengruppe, liebe Gäste,

ich freue mich, Sie herzlich willkommen zu heißen zum 32. Neujahrsempfang des Hamburger Abendblattes! Meine Damen und Herren, wo ist eigentlich das vergangene Jahr geblieben? Ich weiß noch genau, wie ich vor 364 Tagen an dieser Stelle stand und Sie begrüßen durfte. Seitdem ist enorm viel passiert.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber für mich ist das intensive Jahr 2019 wie im Fluge vergangen. Und auch beim Hamburger Abendblatt haben wir eine ganz neue Flughöhe erreicht und richtig viel bewegt.

Immer wieder ist zu hören von diesen düsteren Szenarien mit sterbenden Zeitungen, die unter massivem Auflagenverlust leiden. Ja, diese Beispiele gibt es leider tatsächlich. Aber nicht bei uns, nicht in Hamburg beim Hamburger Abendblatt, das darf ich durchaus mit etwas Stolz sagen.

Wer sich nicht vor der Zukunft verschließt, neue Dinge ausprobiert und stets mit offenen Augen und Ohren durch Hamburg und die Welt geht, der wird auch ein Teil der Zukunft sein. So wie wir beim Hamburger Abendblatt.

Wir haben die Segel in schwierigem Fahrwasser richtig gesetzt und uns im vergangenen Jahr zukunftsfähig aufgestellt. Dafür möchte ich an dieser Stelle der gesamten Mannschaft ein großes Lob und großen Dank aussprechen! Was haben wir in den zurückliegenden Monaten alles geschafft?

Wir haben ein neues digitales Abo-Modell eingeführt, das alle Erwartungen übertroffen hat. Wir haben eine Vielzahl neuer Premium-Magazine auf den Markt gebracht. Und ich weiß: es macht nicht nur mir wirklich Freude, darin zu blättern. Wir sind ständig in der Stadt mit Events und Aktionen präsent. Und nicht zuletzt haben wir verschiedene Podcast-Formate gestartet und auch sehr erfolgreich vermarktet.

Das Hamburger Abendblatt ist und bleibt die starke Medienmarke im Norden, eine der stärksten in Deutschland überhaupt. Eine Marke – inzwischen auf verschiedenen Kanälen. Es gibt das Hamburger Abendblatt natürlich weiter auf Papier, aber auch als Epaper, als App, als Bewegtbild, als Podcasts, auf Instagram, eben das volle digitale Programm.

Das Hamburger Abendblatt hat ein wunderbares Jahr hinter sich, vor allem publizistisch und journalistisch, und das ist für uns das wichtigste. Und im neuen Jahr soll es für uns so weitergehen: Deshalb lautet auch das Motto des Neujahrsempfangs in diesem Jahr: „Hamburg, meine Wahl.“

Wer, meine Damen und Herren, braucht eigentlich Freikarten für ein Konzert der Rolling Stones, wenn er zum Neujahrsempfang des Hamburger Abendblatts kommen kann? Für mich als Geschäftsführer ist es zwar erst der zweite, und trotzdem habe ich schon ein Gefühl dafür, wie es sein muss, die Vorgruppe der Rolling Stones zu sein.

Ich bin offensichtlich nur das Aufwärmprogramm für unseren Chefredakteur, auch wenn ich den natürlich nicht mit Mick Jagger vergleichen möchte. Denn erstens ist er noch etwas jünger und zweitens hoffe ich doch sehr, dass er hier jetzt nicht singen wird.

Ich wünsche Ihnen nun einen wunderbaren Neujahrsempfang und vor allem ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Jahr 2020!

Und jetzt viel Vergnügen mit Deutschlands frischgewähltem Blattmacher des Jahres – Begrüßen Sie mit mir Lars Haider.

( HA )

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