Wohnen

Hamburger leben im Schnitt auf 40 Quadratmetern

Die Fassade der Elbphilharmonie in der Skyline der Hafencity.

Die Fassade der Elbphilharmonie in der Skyline der Hafencity.

Foto: dpa

Hamburg. Den Hamburgern stehen im Durchschnitt 40 Quadratmeter Wohnraum zur Verfügung. Das ergab ein Mikrozensus der Statistischen Landesämter zum Thema Wohnen, der am Mittwoch in Hamburg veröffentlicht wurde. Damit liegen die Hamburger Stadtbewohner weit unter dem bundesweiten Durchschnitt von 45,1 Quadratmetern Wohnfläche pro Person. Nur die Berliner wohnen mit 39,1 Quadratmetern pro Kopf noch beengter. Auch die Bremer haben mit 42,2 im Durchschnitt mehr Platz.

Insgesamt verfügt Hamburg über 893 000 Wohnungen, die von 1,7 Millionen Personen bewohnt werden. Das entspricht 1,9 Personen je Wohnung, vergleichsweise wenige Bewohner. Mehr als 76 Prozent der Hamburger Wohnungen sind Mietwohnungen, auch das ein bundesweiter Spitzenwert, der nur von Berlin übertroffen wird. Rein statistisch müssen die Hamburger Mieter 30,4 Prozent ihres Einkommens für die Miete aufwenden, so viel wie in keiner anderen der ausgewerteten Regionen. In den Stadtstaaten Berlin und Bremen sind es weniger als 30 Prozent.