Hamburg

Hagenbeck: Lars Eidinger und Devid Striesow drehen Kinofilm

Devid Striesow (v.l.n.r.), Regisseurin Franziska Stünkel, Helge Albers, Geschäftsführer Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH), und Lars Eidinger posieren vor dem Löwengehege im Tierpark Hagenbeck am Set des Kinofilms "Nahschuss".

Devid Striesow (v.l.n.r.), Regisseurin Franziska Stünkel, Helge Albers, Geschäftsführer Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein (FFHSH), und Lars Eidinger posieren vor dem Löwengehege im Tierpark Hagenbeck am Set des Kinofilms "Nahschuss".

Foto: Georg Wendt/dpa

Die Schauspieler standen im Tierpark Hagenbeck vor der Kamera. Vor dem Löwengehege drehten sie eine Bestechungsszene.

Hamburg. Die Schauspieler Lars Eidinger ("25 km/h") und Devid Striesow ("Tatort", "Ich bin dann mal weg") standen am Dienstag für einen neuen Kinofilm im Hamburger Tierpark Hagenbeck vor der Kamera. Für den Kinofilm "Nahschuss" drehten die beiden bekannten Darsteller eine Bestechungsszene vor dem Löwengehege.

Bis Anfang Dezember bleibt das Filmteam noch in der Hansestadt. Insgesamt sind neun Drehtage in der Region geplant, weil sich die Filmhandlung auch inhaltlich maßgeblich in Hamburg abspielt. Weitere Drehorte sind etwa das ehemalige Gelände des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR und das frühere Gefängnis Hohenschönhausen.

Film kommt 2020 in die Kinos

In "Nahschuss" geht es um den fußballbegeisterten Ingenieur Franz Walter (Eidinger), der für den Auslandsnachrichtendienst der DDR in der BRD gemeinsam mit seinem Kollegen (Striesow) Infos für die Fußballweltmeisterschaft sammeln soll. Im Gegenzug wird ihm eine Professur in Aussicht gestellt. Walter fühlt sich allerdings wegen des immer monströser werdenden Informationsbedarfs unwohl und will raus. Doch der Geheimdienst lässt ihn nicht gehen.

Der Film von Regisseurin und Autorin Franziska Stünkel ist angelehnt an die letzte Hinrichtung in der DDR. Stünkel hat sich den Angaben der Produktionsfirma zufolge dabei von der Lebensgeschichte von Werner Teske inspirieren lassen, der 1981 in der DDR zum Tode verurteilt und wenig später mit einem Genickschuss hingerichtet wurde.

Der Film, der 2020 in die Kinos kommen soll, ist unter anderem von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein mit 200.000 Euro mitfinanziert worden. Anschließend werde er im ZDF gezeigt. Ein Sendetermin steht den Angaben zufolge noch nicht fest.