Hamburg

Von Beust: Fegebank wäre eine ordentliche Bürgermeisterin

Ole von Beust (CDU) gibt Katharina Fegebank (Grüne) Rückendeckung.

Ole von Beust (CDU) gibt Katharina Fegebank (Grüne) Rückendeckung.

Foto: Andreas Laible / HA

Alt-Bürgermeister Ole von Beust (CDU) gibt der Grünen-Spitzenkandidatin nach der Kritik von Klaus von Dohnanhy (SPD) Rückendeckung.

Hamburgs Alt-Bürgermeister Ole von Beust (CDU) traut Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Fegebank das Amt der Ersten Bürgermeisterin zu. "Wenn man Bürgermeister ist, muss man auf die Menschen zugehen können und auch den Eindruck vermitteln, dass man emotional für die Menschen da ist. Ich glaube, dass kann sie gut", sagte von Beust.

Fegebank wäre mit Sicherheit eine ordentliche Bürgermeisterin, sagte von Beust, der von 2008 bis 2010 in der Hansestadt die erste schwarz-grüne Koalition auf Landesebene in Deutschland angeführt hatte.

Von Beust: "Fegebank ist kein Feindbild"

Er betonte: "Fegebank ist kein Feindbild." Bei einer Debatte mehrerer Alt-Bürgermeister mit Amtsinhaber Peter Tschentscher (SPD) hatte das frühere Stadtoberhaupt Klaus von Dohnanyi (SPD) vor einer grünen Bürgermeisterin gewarnt.

Mit Blick auf die guten Umfrageergebnisse der Grünen für die Bürgerschaftswahl am 23. Februar 2020 hatte der SPD-Politiker am Sonnabend gesagt: "Wir müssen dafür sorgen, dass die Stadt in den richtigen Händen bleibt."