Verkehr in Hamburg

Arbeiten für A7-Deckel Altona: Hier fließen Wasser und Strom

Die Autobahn 7 führt in Richtung Norden aus dem Elbtunnel in Hamburg-Bahrenfeld.

Die Autobahn 7 führt in Richtung Norden aus dem Elbtunnel in Hamburg-Bahrenfeld.

Foto: dpa

Hamburg Wasser hat neue Leitungen unter der Autobahn 7 hindurchgeführt. Bisherige Brücken werden abgerissen.

Hamburg. Unbemerkt von den Autofahrern hat Hamburg Wasser eine wichtige Vorarbeit für den Bau des A7-Deckels Altona erledigt. In 20 Metern Tiefe hat der Versorger sechs Leitungstunnel unter der Autobahn hindurch gebaut. In den rund 1,50 dicken Betonrohren liegen mehr als 20 Leitungsstränge für Wasser, Abwasser, Gas, Strom und Telekommunikation.

Fünf Tunnel wurden im sogenannten unterirdischen Vortrieb gebaut, das heißt, eine Bohrmaschine grub sich von einem Schacht neben der Autobahn zu einem anderen Schacht auf der gegenüberliegenden Seite.

30 Millionen Euro teures Projekt

Als sechster Tunnel dient ein altes Siel, das die Ingenieure umbauen konnten, wie der Geschäftsführer von Hamburg Wasser, Ingo Hannemann, am Dienstag erklärte. Das 30 Millionen Euro teure Projekt werde Ende Mai 2020 abgeschlossen.

Bislang verlaufen die Leitungen über fünf Brücken, die abgerissen und durch Straßenführungen auf dem Dach des Deckels ersetzt werden. Mit dem Bau des Deckels soll im Sommer nächsten Jahres begonnen werden. Im Jahr 2028 soll der Verkehr im Abschnitt Altona auf acht Spuren durch den 2,2 Kilometer langen Lärmschutztunnel fließen.