Schleswig-Holstein

Tornado-Jet aus Schleswig verliert Zusatztanks in der Luft

Ein Tornado-Jet der Luftwaffe.

Ein Tornado-Jet der Luftwaffe.

Foto: picture alliance

Der erste Tank landete auf einem Feld im Kreis Ostholstein, jetzt wurde der zweite gefunden. Der Jet war auf dem Rückflug nach Jagel.

Jagel. Ein Tornado-Jet der Luftwaffe hat in Schleswig-Holstein zwei leere Tanks verloren. Das bestätigte ein Sprecher der Luftwaffe der Deutschen Presse-Agentur am Freitag Vormittag. Verletzte gab es nach ersten Erkenntnissen nicht. Es habe sich um zwei Zusatztanks gehandelt, die zu dem Zeitpunkt leer gewesen seien. Einer der leer etwa 130 Kilogramm schweren Tanks war schon am Donnerstag Abend gefunden worden. Jetzt wurde der zweite Tank entdeckt.

Während der eine Tank bereits am Donnerstag auf einem Feldweg gefunden worden sei, sei der andere am Freitagmorgen gegen 7.30 Uhr unweit der ersten Fundstelle bei Pansdorf im Kreis Ostholstein auf einem Acker aufgetaucht, sagte der Sprecher. Die Polizei habe den Bereich abgesperrt, Feldjäger der Bundeswehr und ein Bergetrupp seien unterwegs.

Warum sich die beiden leeren Zusatztanks am Donnerstag gegen 15.40 Uhr gelöst hatten, ist den Angaben zufolge nach wie vor unklar. Jeder Tank sei 5,6 Meter lang und habe einen Durchmesser von 0,74 Meter. Die beiden Tornado-Jets hätten sich auf dem Rückweg von einem Übungsflug befunden, sagte der Sprecher. Beide Jets stammen vom Fliegerhorst Schleswig in Jagel.